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SC Potsdam Drei Punkte sorgen für versöhnlichen Jahresabschluss
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19:40 30.12.2018
Co-Trainer Lukasz Marciniak (M.) gibt während einer Auszeit in Suhl taktische Anweisungen an seine Mannschaft. Quelle: Foto: Felix Zinsius
Suhl

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam feierten am Sonntag in der Bundesliga mit dem 3:1 (22:25, 25:22, 25:23, 25:16)-Sieg beim VfB Suhl einen versöhnlichen Jahresabschluss und mittendrin durfte Co-Trainer Lukasz Marciniak über den dritten Sieg unter seiner Verantwortung jubeln. Zuvor hatte er zweimal den abwesenden Cheftrainer Davide Carli und nun dessen Nachfolger Guillermo Naranjo Hernández (weilte als Auswahltrainer Griechenlands im Ausland) erfolgreich vertreten.

„Dies war der am schwersten errungene Erfolg“, sagte Sportdirektor Toni Rieger unter Anspielung auf die beiden Siege in Erfurt und gegen Aachen unter Marciniaks Führung. „Wir haben nicht gut gespielt. Das Wichtigste waren aber die drei Punkte. Es kam darauf an, die Nerven zu behalten. Das hat die Mannschaft beherzigt“, meinte Rieger weiter.

Fehler-Festival im Aufschlag

Vor 1400 Zuschauern in der ausverkauften Sporthalle Wolfsgrube leisteten sich beide Teams zum Jahresabschluss ein Fehler-Festival, sündigten schon im Aufschlag. Unterm Strich kamen für die Suhlerinnen 20 und für die Potsdamerinnen 14 Aufschlagfehler zusammen. Im ersten Satz konnte sich zunächst kein Team absetzen: Die Thüringerinnen hatten aber das bessere Ende für sich. Im zweiten Satz dominierten von Anbeginn die Potsdamerinnen, verspielten aber ihren Drei-Punkte-Vorsprung (5:2, 8:5, 12:9) bis zum 15:15. Der Spielverlauf drohte zu kippen, dank der abgezockten Marta Drpa gelangen mit „viel Auge“ leichte Punktgewinne und schließlich der Satzausgleich.

Mit Chausheva mehr Wucht im Angriff

In Durchgang drei führten zunächst die Suhlerinnen meist mit zwei, drei Punkten. Beim Stand von 10:12 wechselte Marciniak für Eva Hodanova, die im ersten Satz einen gegnerischen Angriffsball voll ins Gesicht bekommen hatte, Silvana Chausheva auf Außen-Annahme ein. Nun bekam das Potsdamer Angriffsspiel wieder mehr Durchschlagskraft. Die Bulgarin konnte nach zuletzt schwankenden Leistungen in der Endphase der Partie überzeugen und wurde vom Suhler Trainer Mateusz Zarczynski auch mit der goldenen MVP-Medaille geehrt. Im vierten Satz holten sich die Potsdamerinnen dank guter Aufschläge von Zuspielerin Lexi Dannemiller schnell einen komfortablen Vorsprung. Mit einem Lupfer über den Suhler Block verwandelte Mittelblockerin Nia Grant den zweiten Matchball.

„Ich bin froh, dass wir das Jahr mit einem Erfolgserlebnis abschließen konnten“, sagte Rieger. „Jetzt haben die Spielerinnen erst einmal ein paar Tage frei. Dann wollen wir im neuen Jahr mit frischen Kräften wieder angreifen.“ Erst am 12. Januar wird die Saison mit dem Spiel in Vilsbiburg fortgesetzt.

Von Peter Stein

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