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SC Potsdam Zum sechsten Mal Aus im Viertelfinale
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21:39 28.03.2018
Marta Drpa konnte am Mittwoch auch nichts mehr drehen. Quelle: Bernd Gartenschläger
Dresden

Den Volleyballerinnen des SC Potsdam gelang kein dritter Kraftakt gegen den großen Favoriten. Die Mannschaft von Trainer Davide Carli musste sich am Mittwochabend vor 2800 Zuschauern dem Gastgeber Dresdener SC klar mit 0:3 (16:25, 17:25, 12:25) geschlagen geben und schied zum sechsten Mal in Folge im Playoff-Viertelfinale der Bundesliga aus. Im Gegensatz zum 3:2-Sieg beim Auftakt und der 1:3-Heimniederlage konnten die Potsdamerinnen diesmal ihr Niveau nicht halten und mussten sich von den Sächsinnen teilweise vorführen lassen. Während Dresden nun im Halbfinale auf Rekordmeister Schweriner SC trifft, beendete der SC Potsdam eine holprige Saison. In den jüngsten Spielen deutete die Carli-Truppe ihr Potenzial an, aber gerade auch im letzten Match der Saison zeigte sich, dass es an Konstanz fehlt.

Viel zu viele Eigenfehler

Einmal spielte dem Gegner die Unsicherheit in der Ballannahme in die Hände. Lediglich im Block konnte der SC überzeugen, während Hauptangreiferin Marta Drpa nach zwei herausragenden Auftritten ebenfalls unter ihren Möglichkeiten blieb und zu viele Bälle verschlug.

Im ersten Satz lagen die Potsdamerinnen schnell 3:8 zurück, holten dann aber bis zum 12:15 auf, ehe sie sich erneut mit zu vielen Eigenfehlern selbst ein Bein stellten. Natasa Cikiriz kam für die schwächelnde Antonia Stautz auf Außen-Annahme. Auf der Libero-Position spielte bald nur noch Sophie Dreblow, weil Ljubica Kecman keine stabile Annahme zustande brachte. Aber alles half nichts. Im zweiten Satz blieb der Gast bis zum 10:10 dran, dann war Feierabend. Ann-Marie Knauf übernahm das Zuspiel für Denise Imoudu. Aber eine Wende gelang nicht mehr. Satz drei war für den Pokalsieger nur noch Schaulaufen, die Potsdamerinnen waren nicht mehr in der Lage, sich aufzubäumen.

Kein kämpferisches Aufbäumen

„Glückwunsch an Dresden“, sagte Carli. „Wir haben diesmal nicht die richtige Einstellung gefunden. Darüber bin ich schon enttäuscht, dass da nicht mehr kämpferische Gegenwehr war. Unterm Strich können wir jedoch stolz sein, dass wir es bis zu einem dritten Match gebracht haben. Die Schwäche der Saison, die fehlende Konstanz, hat sich leider wieder gezeigt.“

Von Peter Stein

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