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Potsdam TSV erreicht erst spät Betriebstemperatur
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16:19 12.02.2019
Der genesene TSV-Kapitän Jens Trompke konnte zum knappen Auswärtssieg in Luckenwalde 3,5 Punkte beisteuern. Quelle: Jörgen Heller
Luckenwalde

Für das Derby der 1. Tischtennis-Landesklasse Süd konnte das Spitzenteam des TSV Treuenbrietzen wieder auf seine genesene Nummer eins, Jens Trompke, bauen. So traten die Sabinchenstädter bei der SG Einheit Luckenwalde II in Bestbesetzung an. Das war auch nötig. Nach einem sehr umkämpften Spieltag gewannen der TSV I gerade so mit 10:8 und konnte zwei wichtige zwei Zähler im Kampf um den Aufstieg mit nach Hause nehmen.

Anfangs kam es für die Treuenbrietzener gegen die ebenfalls in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber gleich knüppeldick. Während Trompke und Chris Müller rasch den ersten TSV-Punkt holten, mussten Robert Benedikt und Mareike Freytag über die volle Satzdistanz gehen und hatten dann im Entscheidungssatz knapp das Nachsehen (12:14).

Alles halb so wild, dachten auch die mitgereisten TSV-Anhänger. Doch auf einmal legte Luckenwalde bärenstark los, der alle vier Einzelmatches der ersten Runde für sich entschied. Einzig Trompke schnupperte an einem Sieg, unterlag im fünfte Satz aber 9:11. Somit lagen die Gäste bereits mit 1:5 deutlich zurück.

Kapitän stößt den Bock um

Als dann Benedikt zu Beginn der zweiten Runde rasch mit 1:3 verlor, zog Luckenwalde noch weiter davon. Erst Trompke konnte dann den Bock umstoßen und den ersten TSV-Einzelsieg des Tages einfahren. Freytag und Müller schienen ebenfalls Betriebstemperatur erreicht zu haben und gewannen beide. So konnte der TSV zur Halbzeit auf 4:6 verkürzen. Nach Siegen Tromkes und Freytags in Runde drei gelang Treuenbrietzen sogar der 6:6-Ausgleich. Letztere zeigte dabei eine starke Leistung gegen die Nummer eins der Hausherren. Müller unterlag darauf ziemlich deutlich gegen die Luckenwalder Nummer zwei. Da parallel Robert ungefährdet gewann, stand es wieder 7:7.

In der abschließenden Runde legte Luckenwalde zunächst vor, nachdem Müller dem Spitzenspieler der Gastgeber wenig entgegen setzen konnte. Schwer tat sich am Nebentisch Trompke gegen die Nummer vier der SG Einheit. Nach einer 2:1-Satzführung ging der vierte an den Luckenwalder. Den Entscheidungssatz gewann aber Trompke sicher, so dass der TSV wieder zum 8:8 ausgleichen konnte. Anschließend konnte Benedikt sein Match sicher mit 3:0 gewinnen, womit das Remis schon einmal gerettet war.

Zum Ende stand Freytag der bis dato ungeschlagenen Nummer zwei der Gastgeber gegenüber. Die ersten beiden Sätze gingen relativ souverän an die TSV-Spielerin. Nach Tipps der SG-Mannschaftskollegen an ihren Akteur ging der dritte Satz dann prompt an Luckenwalde, womit noch einmal Spannung aufkam. Freytag behielt aber die Nerven und entschied Satz vier mit 11:9 für sich, so dass sie und ihre Teamkollegen den hart erkämpften 10:8-Auswärtssieg bejubeln konnten. „Es war eine spannende Begegnung ziemlich auf Augenhöhe mit dem Gegner, der erstaunlicherweise um den Klassenerhalt kämpft“, meinte Kapitän Trompke.

Von Jörgen Heller

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