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VfL Potsdam Der 1. VfL Potsdam hat einen Höhenflug im Visier
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17:59 21.08.2018
Der 1. VfL Potsdam (rote Trikots) – hier bei der Saisoneröffnung – startet am Sonnabend in die neue Spielzeit in der dritten Liga Nord. Quelle: Julius Frick
Potsdam

Bei der Suche nach dem Erfolgsschlüssel verfolgt Daniel Deutsch eine Art ganzheitlichen Ansatz, daran besteht kein Zweifel: „Ich möchte, dass man uns als Einheit wahrnimmt“, sagt der Coach des 1. VfL Potsdam, „die in jedem Spiel bereit ist, alles für zwei Punkte zu geben. Schön, dreckig, glücklich, kämpferisch, taktisch klug und angriffslustig.“ Belastungstest Nummer eins steht am kommenden Sonnabend auf dem Programm, wenn das Team bei den Füchsen Berlin Reinickendorf II in die neue Saison in der 3. Handball-Liga Nord startet (siehe Infokasten).

Seit mehr als einem Monat, als der offizielle Vorbereitungsstart bei den Adlern eingeläutet wurde, läuft der sportliche Selbstfindungsprozess und feilt das Trainerteam an der Justierung des Ensembles. „Ich finde, dass wir uns stetig entwickelt haben und die Mannschaft zunehmend zusammenfindet“, resümiert der 36 Jahre alte Deutsch.

Den VfL erwartet in der kommenden Spielzeit in der Drittliga-Staffel Nord ein Mix aus regionalen Rivalen (Oranienburger HC, Füchse Berlin II), klangvollen Namen (HC Empor Rostock, Eintracht Hildesheim) und reizvollen Unbekannten wie die HSG Ostsee N/G – eine Handball-Spielgemeinschaft, die ihre Heimstatt in den ostholsteinischen Gemeinden Neustadt in Holstein und Grömitz hat. „Aus meiner Sicht ist die Liga in der Breite nochmal stärker geworden“, urteilt Deutsch. „Es gibt viele Mannschaften mit berechtigt hohen Zielen, die auch erheblichen Aufwand betreiben, um diese zu erreichen. Der Satz, dass es keine einfachen Spiele geben wird, ist noch nie so wahr gewesen wie in dieser Saison.“

Die Favoriten? „Schwerin und Altenholz sehe ich oben“, prognostiziert der Trainer, „auch Hildesheim als Absteiger aus der 2. Liga wird vermutlich dort zu finden sein.“ Und auch den VfL würde der Coach in seinem zweiten Jahr als Cheftrainer gerne mit einem Höhenflug weit oben im Tableau verorten: „Wir wollen unter die Top-Fünf.“ Das Ziel in den kommenden Jahren ist die Rückkehr in die 2. Bundesliga – beim ehrgeizigen Aufstiegsprojekt will sich auch Bundesligist Füchse Berlin noch stärker engagieren als bisher: Die Kooperation wurde kürzlich um drei Jahre, mit einer Option auf weitere zwei Jahre, verlängert. „Der neue Vertrag sieht eine Intensivierung der Zusammenarbeit vor“, meldete der VfL, „die Füchse unterstützen uns auf dem Weg in die 2. Bundesliga. Damit soll eine weitere Plattform zur Talent- und Anschlussförderung geschaffen werden.“ „Wir werden uns wirtschaftlich an Potsdam beteiligen, um deren Schritt in die 2. Liga zu unterstützen“, so Geschäftsführer Bob Hanning anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Alexander Haase, Co-Trainer der Nationalmannschaft und sportlicher Leiter in Potsdam, spricht zusätzlich von „einer breiten Stärkung des Handballs in der Region Berlin-Brandenburg“. Am Sonnabend wird die Vereinbarung auch auf dem Spielfeld mit Leben gefüllt: Beim „kleinen“ Derby zwischen der Füchse-Reserve und dem 1. VfL.

Von Lars Sittig

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