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VfL Potsdam Robin Huntz trifft neunmal bei VfL-Sieg
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19:36 04.11.2018
Neun Tore für die Nummer 9: Robin Huntz (1.VfL Potsdam) Quelle: Julius Frick
Potsdam

Er ist der Aufsteiger der Saison. Robin Huntz gilt bisher als Abwehr-Ass der Handballer von Drittligist VfL Potsdam. Jetzt läutet der 24-Jährige auch im Angriff die Glocken. Am Sonntag lieferte er beim 32:27 (18:14)-Erfolg gegen den SV Anhalt Bernburg eine Gala ab. Vor 673 Zuschauern in der MBS-Arena tobte sich Huntz im linken Rückraum aus und warf neun Tore – bei nur einem Fehlwurf. Huntz lieferte sein bisher bestes Spiel im VfL-Trikot ab. Eine ähnliche Quote schaffte Moritz Ende. Der unbekümmert auftretende Rechtsaußen traf siebenmal und vergab nur einmal.

„Ich habe schon in den letzten Spielen ein gutes Gefühl gehabt“, meinte BWL-Student Huntz. „Wenn du die ersten Bälle reinmachst, dann geht sehr viel.“ Beim VfL ist er unentbehrlich geworden. Am Sonntag saß er nur vier Minuten auf der Bank.

Torwart Pellegrini hält Siebenmeter

Die Potsdamer boten lange Zeit spielerisch Ansehnliches, führten mit 22:16 (36.), brachen dann aber plötzlich ab. Die Akteure bekamen zittrige Hände und konnten sich den Gegner nur noch mit Mühe vom Halse halten. „Es wurde ein Krampfspiel“, bemängelte VfL-Trainer Daniel Deutsch. „Wir hatten ein, zwei schlechte Aktionen im Angriff, da witterten die Gäste noch einmal Morgenluft. Wir schaffen es nicht, Qualität und Tempo über 60 Minuten durchzudrücken.“ Beim 26:24 (49.) hielt VfL-Torwart Fabian Pellegrini einen Siebenmeter. Die Aktion wirkte wie ein Weckruf an die Mitspieler. Der VfL bekam die Partie wieder in Griff und setzte sich ab mit dem letzten Tor durch Huntz, der acht seiner neun Treffer im zweiten Abschnitt erzielte.

Spielerisch stark

Die Havelstädter sind vom Saisonziel noch um einiges entfernt. „Wir haben gegen Teams, die oben stehen, dreimal knapp verloren“, bilanzierte Huntz. „Uns fehlte in den entscheidenden Situationen die Cleverness und dazu ein Shooter.“ Dreimal müssen die Potsdamer Ballwerfer bis zur Pause noch auf das Parkett. Da wollen sie mit dem größten Pfund wuchern: „Spielerisch sind wir stark“, sagte Huntz selbstbewusst.

Von Detlef Braune

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