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VfL Potsdam Magdeburgs Reserve entführt die Punkte in Potsdam
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21:24 15.02.2019
Der spielende Co-Trainer Caspar Jacques (l.) war mit sechs Toren Potsdams bester Werfer. Quelle: Benjamin Feller
Potsdam

Die Enttäuschung war deutlich zu spüren bei Caspar Jaques, als er in den Katakomben der heimischen MBS-Arena die Partie analysierte. „Einer der Gründe, warum wir verloren haben, war unsere mangelnde Chancenverwertung, speziell in der Schlussphase“, sagt der spielende Co-Trainer des 1. VfL Potsdam, „wir haben auch in entscheidenden Situationen nicht konsequent genug verteidigt.“

Unmittelbar zuvor hatten die Adler in der 3. Handball-Liga Nord am Freitagabend zu Hause gegen den SC Magdeburg II mit 24:28 (10:13) verloren. Der 23-jährige Jacques, der auch zum Betreuerteam gehört, hatte als Linksaußen lange Einsatzzeiten und warf mit sechs Toren die meisten Treffer für den VfL.

Magdeburger Blitzstart

Die Reserve des Bundesliga-Spitzenteams aus der Bördestadt, ein blutjunges Ausbildungskollektiv, das mit der Empfehlung eines 30:24-Heimsieges zuletzt gegen den Tabellendritten TSV Altenholz angereist war, erwischte einen Blitzstart und lag in der 8. Minute mit 7:2 in Front.

Dem VfL gelang es zwar vor 934 Zuschauern, in der Folgezeit den Rückstand Tor um Tor abzubauen, beim 6:8 (17.) war die Potsdamer Vertretung bis auf zwei Tore herangerückt – der SCM II behauptete aber einen Zwei- bis Drei-Tore-Vorsprung und ging mit einer 13:10-Führung in die Halbzeitpause.

Gäste effektiver im Abschluss

Nach dem Seitenwechsel startete der VfL mit viel Schwung und glich in der 33. Minute aus (13:13). Wenig später lagen die Adler erstmals in Front (15:14, 35.). In der 40. Minute, – nachdem die Potsdamer Equipe unter anderem zweimal das Torgebälk getroffen hatte – führte Magdeburg wieder mit zwei Toren Vorsprung (17:15). Nach einer über weite Strecken engen zweiten Halbzeit setzte der SCM II schließlich die entscheidenden Angriffe und war im Torabschluss effektiver.

Derby gegen Oranienburg

„Der SCM II hat verdient gewonnen“, räumte der Potsdamer Trainer Daniel Deutsch nach dem Schlusspfiff ein, „wir haben uns kämpferisch mehr vorgenommen, dazu ist auf einigen Positionen nicht die Leistung abgerufen worden – dann wird es schwer. Wir haben uns zwar Stück für Stück in das Spiel hineingekämpft, aber nie so, wie ich mir das gewünscht habe.“ Der VfL bestreitet nun ein ganz besonderes Spiel in der Liga: Das Team tritt am 23. Februar beim Oranienburger HC an. Das Brandenburg-Derby wird um 18.30 Uhr angepfiffen.

Von Lars Sittig

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