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VfL Potsdam Mühsame Punktlandung der Adler
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19:39 11.03.2018
Moritz Ende (r.) erzielte für den VfL Potsdam in letzter Sekunde den Ausgleich gegen den VfL Fredenbeck. Quelle: foto: Heiko Voigt
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Potsdam

Als die Zeit für eine Statement gekommen war, war die Gefühlslage bei Daniel Deutsch unbeständig wie das Wetter im April: Angesichts der klaren Führung seines Teams nach dem ersten Durchgang haderte der Coach des 1. VfL Potsdam mit dem 27:27 (18:12) – gegen den VfL Fredenbeck in der dritten Handballliga Nord. Dann aber dachte der Coach auch an den Treffer in letzter Sekunde, der seinem Ensemble in der heimischen MBS-Arena mit Ach und Krach einen Zähler gesichert hatte.

„Man weiß nicht, wie man sich fühlen soll“, gestand der Coach gestern nach dem engen Duell vor 605 Zuschauern, „zur Halbzeit waren wir eigentlich Herr der Lage und hatten uns natürlich auch vorgenommen, da weiter zu machen. Das gelang uns gar nicht. Schlechte Entscheidungen und Würfe haben uns dann in die Situation gebracht, dass wir auf einmal mit einem Tor hinten lagen.“

In der zweiten Hälfte schmolz der Vorsprung beängstigend schnell: Beim Zwischenstand von 21:21 (49.) hatte der VfL aus der Metropolenregion Hamburg zum ersten Mal den Ausgleich geschafft. Die Norddeutschen, die als Tabellenzwölfter tief im Abstiegskampf stecken, nutzten den Schwung auch, um in Führung zu gehen. Eine der Ursachen des Leistungsabfalls der Adler: Der enorme Substanzverlust durch verletzungsbedingte Ausfälle wie Robin Huntz oder Yannik Münchberger, der aufgefangen werden muss. „Aber das als alleinige Ausrede für die vielen schlechten Entscheidungen dürfen wir einfach im Hinblick auf die nächsten Spiele nicht hinnehmen“, stellte Deutsch klar.

Unmittelbar vor dem Abpfiff gelang dann Moritz Ende mit seinem fünften Treffer der umjubelte Ausgleich. Ende gut, alles gut sozusagen. „Dass Moritz den letzten Wurf reinmacht, freut mich für ihn besonders“, sagte Deutsch, „und gewinnt uns zum Schluss den Punkt. Das ist einfach etwas Positives, wenn man in der letzten Sekunde den Ausgleich wirft.“

Von Lars Sittig

Eigentlich hatte Alexander Schmidt im Herbst nur ein Kurz-Comeback geplant, inzwischen ist der Co-Trainer des 1. VfL Potsdam regelmäßig in der dritten Handballliga Nord aufgelaufen und glänzt mit einer starken Torbilanz. Am Sonntag empfängt der Routinier mit seinen Teamkameraden den VfL Fredenbeck, sein Einsatz ist allerdings noch offen.

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