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VfL Potsdam Neue Führung beim VfL Potsdam
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19:01 08.07.2014
Potsdam

Und der Kalender des Geschäftsführers der Berliner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AIOS wird sich durch sein neues Amt bei den Adlern in den nächsten Wochen mit weiteren Terminen füllen. "Die unmittelbare Aufgabe ist für mich, wirtschaftliche Stabilität zu erreichen", sagt der neue Präsident der Potsdamer Handballer.

Diese Arbeit wird Ahrend, der Holger Rupprecht nach dessen 18 Jahre dauernden Amtszeit nachfolgt, mit einem fast komplett neuen Vorstandsteam angehen. Neben dem 47-Jährigen wurden auch Alexander Haase (sportlicher Leiter) und Steffen Runge (Schatzmeister) neu in den Vorstand gewählt, Björn Rupprecht, zuvor sportlicher Leiter, ist nun stellvertretender Vorsitzender. Marc Thiele (Jugendwart) und Diethard Postel (Sponsoringbeauftragter), beide seit 2012 im Amt, behielten ihre Posten.

Der Vorstand will nach dem abgeschlossenen Insolvenzverfahren nun vor allem wirtschaftlich für Klarheit sorgen. "Was die wirtschaftliche Perspektive angeht, geht es dem Vorstand darum, vom ersten Tag an solide zu arbeiten", sagt Ahrend. "Erst muss klar sein, dass das Geld da ist, dann kann es auch ausgegeben werden."

In der Vergangenheit hatte der Verein mit Sponsorengeldern geplant, die anschließend nicht flossen. Für diesen Fall will Ahrend nun ein gewisses finanzielles Polster erwirtschaften und die Zahl der Sponsoren noch weiter ausbauen. "Wir müssen den Sponsoren das sportliche Konzept noch mehr erläutern, das ist nach meinem Geschmack in der Vergangenheit zu wenig passiert", so Ahrend.

Sportlich sieht er den Verein nach Rang sieben in der abgelaufenen Saison bereits auf dem richtigen Weg, "der Umbau, auf eigene Nachwuchskräfte zu setzen, ist ja schon etwas länger im Gange. Und es ist nicht damit zu rechnen, dass wir für höherklassige Aufgaben irgendwelche teuren Spieler verpflichten", so Ahrend, der seit 2013 Mitglied beim VfL Potsdam ist.

Vor fünf Jahren zog er aus familiären Gründen mit seiner Frau und seiner Tochter von Berlin nach Potsdam. "Wir sind eine sportbegeisterte Familie und sind seither regelmäßig zum VfL in die Halle gegangen. Dadurch sind natürlich Kontakte entstanden, zu den Verantwortlichen, den Spielern, den Betreuern", erzählt Ahrend. Bevor der langjährige Vorsitzende Holger Rupprecht Anfang des Jahres seinen Rückzug ankündigte, hatte er bei Ahrend nachgefragt, ob er sich das Amt vorstellen könne. "Ich hatte das damals an die Bedingung geknüpft, dass das Insolvenzverfahren beendet ist", erklärt Ahrend.

Nachdem dies abgeschlossen war, war der Weg für ihn frei. "Der VfL Potsdam ist der Handballverein schlechthin, nicht nur in Potsdam, sondern in ganz Brandenburg", sagt Ahrend. Damit dies so bleibt, wird er sich ein paar neue Termine in den Kalender schreiben.

Von Stephan Henke

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