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VfL Potsdam Potsdamer Oldie-Handballer scheitern im Pokal
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20:18 11.02.2018
Daniel Deutsch (r.), Trainer der 1. Mannschaft des VfL, war bis zu seiner Verletzung Spiritus Rector. Quelle: Julius Frick
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Potsdam

Die Steinadler, das Handball-Oldie-Team des VfL Potsdam, konnten am Sonntagabend den Höhenflug nicht fortsetzen. Brandenburgs Pokalsieger zog vor 250 Zuschauern in der MBS-Arena im Achtelfinale des DHB-Amateurpokals gegen den HC Elbflorenz 2006 II mit 25:29 (23:23, 12:10) nach Verlängerung den Kürzeren.

Ärger in der Truppe

„Wir haben trotz des Ausscheidens noch einmal ein schönes Event geliefert“, sagte Potsdams Teammanager Göran Böhm. „Mit diesem Schlagtausch hat der Oberligist aus Dresden nicht gerechnet.“ Trotzdem ärgerte sich die Truppe. 14 Sekunden vor Abpfiff der regulären Spielzeit war der VfL noch einmal in Ballbesitz, doch Robert Weiß konnte die Kugel beim letzten Wurf nicht im gegnerischen Kasten unterbringen.

Daniel Deutsch ragt heraus

Herausragender Akteur des ersten Abschnitts war Daniel Deutsch, Trainer der Ersten des VfL in der 3. Liga. Nach der Pause musste er vom Feld. „Nachdem ich einen falschen Schritt machte, brach die alte Verletzung an der Patellasehne wieder auf“, ärgerte sich der 36-Jährige. Noch acht Jahre älter ist Axel Bornemann. Der Trainer der A-Jugend des VfL schien nichts verlernt zu haben. Der Rechtsaußen gehörte Ende der neunziger Jahre zum Bundesliga-Kader von GWD Minden. „Das ist jetzt ein Megaspaß mit der Truppe, einmal in der Woche halten wir uns mit Fußball fit“, sagte er.

Björn Rupprecht treffsicher

Der Gastgeber hielt gegen die Dresdener, in deren Reihen mehrere Akteure aus dem Kader der Ersten in der 2. Bundesliga standen, jederzeit mit. Auf Torjagd ging wieder Björn Rupprecht. Der Linkshänder, bestens assistiert von Stephan Mellack, war ebenso unwiderstehlich wie im Brandenburger Finale gegen den Ludwigsfelder HC. Damals gelangen ihm zwölf Treffer. Diesmal versenkte er die Kugel neunmal, davon fünfmal vom Siebenmeterpunkt.

„Der Wille war bei uns so groß, dass er über den Körper und Kopf gesiegt hat“, so Bornemann. „Zum Schluss mussten wir aber dem Tempo Tribut zollen.“

Von Detlef Braune

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