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Potsdam Wichtige Heimsiege im Aufstiegskampf
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15:31 27.11.2018
Robert Benedikt setzte den wichtigen Siegpunkt zum knappen 10:7-Erfolg gegen den Mahlower Gast. Quelle: Jörgen Heller
Treuenbrietzen

Mit zwei Siegen verabschiedet sich die Tischtennis-Spitzenmannschaft des TSV Treuenbrietzen aus dem Jahr 2018. Während die Sabinchenstädter im Spitzenspiel mit dem SV Blau-Weiß Dahlewitz überraschend leichtes Spiel hatten ,mussten sie sich einen Tag darauf im Nachholspiel gegen den Mahlower SV schon mehr strecken. Dennoch konnten sie die heimischen Tische als Sieger verlassen, womit sie auf dem zweiten Tabellenplatz ins neue Jahr rutschen.

„Wenn man im Kampf um den Landesliga-Aufstieg mitreden will, war es für uns wichtig, beide Spiele zu gewinnen“, meinte TSV-Kapitän Jens Trompke vor den Bewährungsproben. Bis kur vor dem Spieltag gegen Dahlewitz sollte eigentlich auch der Stamm-Vierer spielen. Doch Mareike Freytag war noch nicht vollständig genesen, so dass Chris Müller vom TSV III, der bereits bei vorigen Punktspielen der Ersten überzeugen konnte, erneut eine Einsatzchance. „Da sich Chris momentan in aufstrebender Form befindet, sollte dies auch keinerlei Qualitätsverlust bedeuten“, begründete Trompke den Einsatz Müllers. Und so kam es dann auch.

Die diesjährige Stärke des TSV in den Doppeln bekamen die Dahlewitzer eingangs gleich zu spüren. Trompke und Daniel Speidel gewannen 3:1. Das uneingespielte Duo Robert Benedikt und Ersatzmann Müller musste über fünf Sätze gehen und nach dem Satzgewinn im Tiebreak mit 12:10 war der Jubel groß, so dass die Hausherren mit 2:0 in die Einzelrunden starteten.

Gastgeber zieht davon

Im oberen Paarkreuz siegte Trompke recht souverän, wohingegen Speidel gegen die Nummer eins der Gäste 1:3 verlor. In den folgenden zwei Matches im unteren Paarkreuz konnte der TSV bereits entscheidende Siege einfahren. Beide Matches gingen über die volle Satzdistanz. Am Ende hatten jeweils die Einheimischen das Glück auf ihrer Seite und konnten den Vorsprung komfortabel auf 5:1 ausbauen. „Die Moral auf Seiten der Gäste war danach schon etwas angeknackst“, beobachtete Trompke. In der Folge gingen die vier Positionsvergleiche allesamt an die Sabinchenstädter. Und es fehlte nur noch ein Sieg zum Spieltaggewinn. Die knappe Fünf-Satz-Niederlage Benedikts gegen den Dahlewitzer Spitzenspieler war nur noch Ergebniskosmetik, da Trompke den in dieser Höhe überraschenden 10:2-Sieg perfekt machte.

„Etwas müde, aber dennoch fokussiert gingen wir in die Sonntagspartie gegen Mahlow und mit der erfolgreichen Serie aus den letzten Doppeln im Hinterkopf spielte es sich eingangs auch gleich einfacher“, fand Trompke. So gelangen ihm und seinen Teamkollegen auch diesmal wieder zwei wichtige eigene Auftaktzähler. Ein ähnlicher Verlauf wie am Vortag zeigte sich auch wieder in der ersten Einzelrunde. Während Tromke erneut siegte und Speidel gegen die Nummer eins der Gäste unterlag, mussten sich Benedikt und Müller wieder voll strecken, um am Ende als Sieger vom Tisch zu gehen. Damit konnten die Treuenbrietzener ihre Führung auf 5:1 ausbauen.

Treuenbrietzen macht es unerwartet spannend

Danach wurde es aber mit einem Mal unerwartet brenzlig für die Gastgeber aus der Sabinchenstadt. Denn Trompke unterlag im Spitzenspiel deutlich mit 0:3. Speidel konnte aber prompt mit einem knappem 3:2-Sieg korrigieren. Im unteren Paarkreuz wurden die Zähler ebenso geteilt. Hier zeigte sich Müller nervenstark und konnte nach fünf Sätzen jubeln, so dass die Hausherren mit 7:3 noch recht komfortabel führten. Benedikt zeigte gegen den Mahlower Spitzenspieler in der nächsten Einzelrunde eine starke Partie, die im Entscheidungssatz aber an den Gast ging. Die anschließende Niederlage Trompkes gegen Mahlows Nummer drei kam äußerst überraschend, womit der Spieltag auf einmal sehr spannend wurde. Speidel gelang danach ein viel umjubelter 3:2-Sieg, da Müller parallel ebenso verlor. Somit schmolz der Vorsprung auf 8:6.

In der letzten Runde konnten sich dann jeweils die Spitzenspieler beider Teams behaupten. „Aus zwei Matches einen Sieg holen, sollte doch wohl drin sein“, hoffte Trompke vor den entscheidenden Partien. Das gelang Benedikt gegen Mahlows Nummer zwei. Er gewann mit 3:1, so dass auch Spieltagsieg Nummer zwei perfekt war.

Von Jörgen Heller

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