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21. Räuberpokal geht nach Hannover

VfV 68 Pritzwalk 21. Räuberpokal geht nach Hannover

Das zweitägige Ballgewitter des VfV 68 Pritzwalk mit 16 Mixed-Volleyballteams in der Pritzwalker Quandthalle fand mit dem Fri-Go-Team aus Hannover einen verdienten Sieger. Im Finale behauptete sich die Truppe gegen eine Rathenower Vertretung glatt in zwei Sätzen.

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Das Fri-Go-Mixed-Siegerteam des 21. Räuber-Klemens-Pokalturniers aus Hannover.

Quelle: Ulrich Weltzien

Pritzwalk. Während am Wochenende draußen Frost und Schneeregen herrschten, saßen viele Sportbegeisterte zu Hause und sahen sich gemütlich die Fernsehübertragungen von den Olympischen Winterspielen an. Es gab aber auch einige, die es vorzogen sportlich aktiv zu sein. So auch die gut 100 Volleyballsportler, die sich beim überregionalen Einladungsturnier des Vereins für Volleyball (VfV) 68 Pritzwalk um den „Räuber-Klemens-Pokal” einem zweitägigen Leistungsvergleich stellten. Und der war auch bei seiner 21. Auflage wieder eine gelungene Sache. 16 Mixedteams aus sechs Bundesländern hatte es in die Quandthalle der Dömnitzstadt gezogen.

Dort ergab sich einmal mehr ein ereignisreiches Ballsportwochenende, das auch manchen Zuschauer in die Halle zog. Unterm Strich gehören zum Räuberturnier nicht nur das Volleyballspielen, sondern auch der Spaß und das herzliche Klima, welches bei aller Konkurrenz, zwischen den Spielerinnen und Spielern der Teams herrscht. Dabei gibt es dann auch so manche Wiedersehensfreude unter den Volleyballern, die in der Vergangenheit in einer Pritzwalker Mannschaft auf Landesebene gemeinsam unterwegs waren, derzeit aber beruflich oder ausbildungsmäßig bedingt, nicht mehr zusammenspielen können. Absoluter Höhepunkt war einmal mehr die Topstimmung auf dem abendlichen Sportlerball.

Bestens organisiert absolvierten die Mixed-Teams insgesamt 48 Spiele. In den engagiert geführten Begegnungen der vier Vorrundengruppen kristallisierten sich mit den beiden besten Teams der jeweiligen Gruppe die acht Mannschaften heraus, die den Turniersieg unter sich ausmachten.

Dazu gehörten neben Vertretungen aus Hannover, Rathenow, Hennigsdorf, Berlin, Wittenberge/Parchim und einem Ostprignitzteam auch „Balu und seine Crew“ vom Gastgeber. In den Spielen der Zwischenrunde sowie der nachfolgenden Gewinner- und Verliererrunde wurden die Weichen für die Platzierungsspiele, einschließlich dem Finalspiel, gestellt. Die Pritzwalker, die unbedingt unter die besten Acht gelangen wollten, wurden Turniersiebter und zeigten sich mit dieser Platzierung zufrieden. Sportliche Höhepunkte wurden die Spiele um Platz drei und eins. Im Kleinen Finale trafen mit „Lucifer United“ aus Hennigsdorf und „Chronisch überhopft“ zwei starke Teams aufeinander, die im Turnier nur an den späteren Finalisten gescheitert waren. Die Entscheidung fiel im Tiebreak zugunsten des zusammengewürfelten Teams der „Überhopften“.

Das Finale war eine klare Sache für „Fri-Go Mix“. Der Sechser aus Hannover behauptete sich gegen „Top die Fette grillt“ aus Rathenow glatt in zwei Sätzen. Ulrich Weltzien, der zusammen mit Lutz Rath und Gordon Hollendorf das zweitägige Ballgewitter organisiert und geleitet hatte, resümierte: „Es lief alles perfekt, wir kamen zeitlich gut durch und es wurde guter Sport geboten. Beim Turnier und Sportlerball war die Stimmung toll. Ohne die Unterstützung durch die Stadt Pritzwalk hätten wir das Turnier nicht auf so hohem Niveau halten können. Unser Dank als Turnierveranstalter geht auch an das Team vom Gasthaus und Hotel Zum Torwächter, das uns in der Halle und beim Sportlerball bestens versorgte. Im nächsten Jahr wird es die 22. Auflage des Räuberturniers geben.“

Von Eckard Peglow

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