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Jury ist beim Freispringtag voll des Lobes

Westprignitzer Pferdezuchtverein Jury ist beim Freispringtag voll des Lobes

Der Westprignitzer Pferdezuchtverein veranstaltete schon zum 14. Mal seinen Freispringtag, zu dem mehr als 30 Pferde gemeldet waren. Die Reitanlage Kann in Viesecke war wieder besonders schön hergerichtet und bot beste Bedingungen zur Präsentation der drei- und vierjährigen Zuchtprodukte, die in kommender Zeit im Reitsport aktiv werden sollen.

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Ein Siegertyp: Der 3-jährige Cellisto AR mit Besitzerin Astrid Rose, Thomas Kann und dem Vorsitzenden des Westprignitzer Pferdezuchtvereins Christian Lehmann (von links).

Quelle: Bianca Feilke

Viesecke. Zuerst stellten sich die Reitponys den kritischen Augen der kompetenten Jury. Die vierjährige Stute Nicole der Familie Junge aus Eickendorf gewann den Vergleich deutlich. Auf Platz zwei folgte die Stute Grimana, deren Besitzer Rüdiger Schulz eigens von der Insel Poel angereist war. Dritte wurde die Stute Anni, die die Familie Wendrock aus Schmolde vorstellte. Die Jury lobte Manier und Vermögen der typvollen Ponystuten, die durch die gute Präsentation das Kaufinteresse einiger Besucher weckten.

Im Anschluss zeigten die dreijährigen Reitpferde ihr Können, wobei ebenfalls festgestellt wurde, dass sie durchweg gut vorbereitet und in keiner Weise mit den an sie gestellten Aufgaben überfordert waren. Die Siegerschleife nebst Ehrenpreis aus den Händen des Vereinsvorsitzenden Christian Lehmann ging an Astrid Rose aus Pritzwalk, deren Hengst Cellisto AR sich souverän an die Spitze des Bewerberfeldes setzte. Der Hengst aus der bekannten Zuchtstätte von Hans- Jürgen Fenske aus Bootz, dem im Rahmen der Veranstaltung auch eine Ehrung durch den Pferdezuchtverein zuteil wurde, überzeugte erst unlängst auf der Körung des Pferdezuchtverbandes Brandenburg- Anhalt, wo er die begehrte Zuchtzulassung erhielt.

Nur knapp geschlagen geben musste sich ihm die von Maik Wernicke aus Groß Gottschow vorgestellte Stute La Diva, die großes Potenzial als Springpferd erahnen ließ. Das dritte Treppchen besetzte die Stute Cidanna aus der Zucht von Udo Burzyk aus Putlitz, dicht gefolgt vom imposanten und typvollen Hengst Gep Son, aus der Zucht von Robert Bruhns (Seetz). Die rote Schleife für den fünften Rang blieb im hauseigenen Stall und ging an den Wallach Maybach der Familie Kann.

Den Abschuss bildete die Prüfung, die den vierjährigen Reitpferden vorbehalten war. Dort stellte sich der Wallach Centipede als unangefochtener Sieger heraus, dessen Leistung keinerlei Kritik zuließ. Im Gegenteil – die Jury bescheinigte dem Schimmelwallach, der aus der Zucht von Britta Banik aus Bresch stammt und dessen Besitzerin sie auch ist, eine ausgezeichnete Manier und Technik mit schnellem Vorderbein und ausgezeichneter Bascule über dem Sprung. Beste Voraussetzungen, um später im großen Springsport im Kampf um Siege und Platzierungen mitzumischen. Platz zwei ging an den ebenfalls sehr talentierten Wallach Casparo, den die Pritzwalkerin Manuela Rädel vorstellte, gefolgt von der Stute Collien, die Erik Schröder aus Badingen an den Start brachte. Sein Stallkollege Werner Voigt aus Kietz teilte Rang vier mit seinem Wallach Leopold mit zwei Pferden aus der Prignitz, nämlich dem Wallach Smoky Lonesome der Zuchtgemeinschaft Feilke aus Baek sowie dem Wallach Cascavell, der vom Rühstädter Siegfried Weller vorgestellt wurde. Die Richter sahen diese drei Pferde mit einheitlich ansprechenden Leistungen.

„Dem 15. Freispringtag im nächsten Jahr steht nichts im Wege”, meinte Vereinsvorsitzender Christian Lehmann nach der Leistungsschau, die von Züchtern und Pferdesportinteressierten gut angenommen wurde. Ein positives Resümee zog auch Roland Metz, der sich in seiner Funktion als Geschäftsführer der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH, ein Bild von der Arbeit des Westprignitzer Pferdezuchtvereins machte und voll des Lobes war. Er würdigte die gute Vorbereitung, den reibungslosen Ablauf sowie die vorbildliche Durchführung der Veranstaltung mit ansprechendem Pferdematerial.

Die Züchter konnten so den Heimweg antreten in dem Wissen, dass sei bei der Anpaarung ihrer Stuten ein gutes Händchen bewiesen und die richtigen Entscheidungen getroffen hatten.

Von Bianca Feilke

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