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Prignitz Jens Hildebrandt steht in Pritzwalk auch für Handball
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19:31 27.04.2018
Jens Hildebrandt ist Vorsitzender des 81 Mitglieder starken HC Pritzwalk und engagiert sich im Verein unter anderem auch als Hallensprecher. Quelle: Stefan Peglow
Pritzwalk

„Ich bin eigentlich das Mädchen für alles im Verein“, sagt Jens Hildebrandt über sich selbst. Der Vorsitzende des Handball Clubs Pritzwalk kommt häufig schon anderthalb Stunden vor den Punktspielen in die Quandt-Halle, „um nötige Vorbereitungen zu treffen“. Er ist Hallensprecher, sitzt an den Reglern der Musikanlage oder im Kampfgericht. „Bisher habe ich mich nur geweigert, auch noch den Schiedsrichter zu machen“, erzählt der 51-Jährige. Er sei schon immer engagiert gewesen und habe Spaß daran, die Dinge mitzugestalten. So erklärt sich auch, dass er 2007 zu den Gründungsmitgliedern des Clubs gehörte, dem er seither vorsteht.

„Davor waren wir Handballer für einige Jahre als Pritzwalker Handballwölfe und später im Pritz-walker SV organisiert“, erinnert sich Hildebrandt. Handball spielt er seit seinem zehnten Lebensjahr. „Zunächst viel im Sportunterricht, dann auch in der Schul-AG bei Pritzwalks Handball-Urgestein Ingo Neubüsser. Von ihm habe ich viel gelernt und dann später bis zur Wende bei Pädagogik Pritzwalk weiter gespielt.“ Heute ist „Hille“ noch in der zweiten Männermannschaft seines Clubs aktiv. Dabei ist der Sport für ihn ein Ausgleich zum beruflichen Alltag als Dachdeckermeister. Als solcher führt er in fünfter Generation ein Familienunternehmen, beschäftigt sechs Facharbeiter und einen Auszubildenden. Er ist Obermeister der Dachdeckerinnung Prignitz, sitzt im Vorstand der Kreishandwerkerschaft und für die FDP in der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung sowie im Stadtentwicklungsausschuss. Er ist also rundum engagiert.

„Die sportliche Gemeinschaft bringt viel Spaß. Und der macht den Kopf frei“, weiß Hildebrandt. Schon immer sei der Handball für ihn „Ausgleichssport“ gewesen: „Ich war jahrelang im Leistungssport Fechten. Trainierte dreimal die Woche, wurde mit zwölf Vize-DDR-Meister. Ich stand sogar kurz vor der Sportschule, wollte da aber nicht hin.“ Außerdem spielte Hildebrandt Hockey, war aktiver Leichtathlet und Schwimmer. Aber nur dem Handball blieb er verbunden. Der habe in Pritzwalk nun mal Tradition, werde in der Stadt schon seit 1937 gespielt. „Seine Geschichte möchte ich einmal in eine Chronik schreiben“, erzählt Hildebrandt. Noch mehr am Herzen liege ihm aber zunächst „Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu geben“. Auch deshalb sei es wichtig, die äußeren Bedingungen für den Sport in der Stadt weiter zu verbessern. „Mein größter Wunsch ist momentan, dass die Quandt-Halle so schnell wie möglich einen Anbau erhält. Wir brauchen mehr Platz – zum Beispiel für Umkleiden.“

Von Stefan Peglow

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