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Prignitz Gold und Bronze für den Hockeynachwuchs
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21:34 08.10.2017
Die Knaben C des Pritzwalker FHV beendeten die Feldhockey-Saison recht erfolgreich. Quelle: Klaus-Peter Krienke
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Pritzwalk

Gut steckten die Hockey-Knaben C des Pritzwalker FHV die jüngste Doppelbelastung in der Feldsaison weg. Die Dömnitzstädter um Trainer Henry Weimann stellten sich in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg der Konkurrenz. Das entschieden die Verantwortlichen des FHV, da sie in „Meck-Pomm“ im Titelkampf nur auf das Team vom ATSV Güstrow trafen. Am Ende holten sie sich im Norden den Landesmeistertitel und sicherten sich im Brandenburgischen Hockey-Sportverband Bronze.

Am „Finalwochenende“ standen sonnabends die Spiele im Brandenburgischen und sonntags die in Mecklenburg an. Am märkischen Titelkampf beteiligten sich sechs Teams. An sechs Spieltagen hintereinander (Hauptrunde) waren der TSV Falkensee, HC Königs Wusterhausen, nochmals die Königs Wusterhausener als Ersatz für Pritzwalk (Platzverhältnisse), die Potsdamer Sport Union, der Großbeerener HC und der Brandenburger SRK die Gastgeber. Eine Mannschaft pausierte immer und die restlichen Teams absolvierten zwei Spiele am Tag, so dass sich unterm Strich Hin- und Rückspiele ergaben. Die Pritz-walker ließen nur gegen KWH (0:4, 1:2) und Falkensee (2:3, 3:0) Punkte liegen. Gegen die PSU (3:0, 4:3), Großbeeren (6:1, 5:1) und den BSRK (4:0, 2:1) waren sie je zweimal erfolgreich. Die Hauptrunde endete in folgender Reihenfolge: 1. HC Königs Wusterhausen (+34 Tore/28 Punkte), 2. Pritzwalker FHV (+15/21), 3. Potsdamer Sport-Union (+7/17), 4. TSV Falkensee (-16/11), 5. Großbeerener HC(-22/5) und 6. Brandenburger SRK (-18/4).

Der Hauptrunde folgte eine Endrunde der besten vier Teams in Großbeeren. Dabei spielten der Tabellenerste gegen den Vierten und der Tabellenzweite gegen den Dritten. Die Sieger spielten dann um den Landesmeistertitel und die Verlierer um Platz drei. In der ersten Begegnung besiegte Tabellenführer Königs Wusterhausen die Falkenseer mit 5:0 (2:0). Das Spiel der Pritzwalker und Potsdamer endete 5:0 (3:0) für die Landeshauptstädter. Die Pritzwalker hatten, wie so oft, Anfangsprobleme mit der Spielfeldgröße (Dreiviertel Großfeld). Zu Hause wird nur auf Kleinfeld trainiert. Trainer Henry Weimann meinte in der Halbzeitpause unter anderem: „Wir verlieren zu viele Zweikämpfe und setzen nicht energisch genug dem zweiten Ball nach. Nur drei der sieben Spieler zeigen gute Leistungen. Der Rest kämpft halbherzig und zu brav. Wir haben den Potsdamern das Spiel überlassen.“

Zwar kam der FHV nach dem 0:2-Rückstand besser ins Spiel, als die PSU jedoch ihren vierten Treffer markiert hatte, war die Niederlage von den Pritzwalkern nicht mehr abzuwenden. Für den FHV war es wichtig, diese Begegnung zügig abzuhaken und das Spiel um Platz drei positiv anzugehen. Einige kleine Umstellungen und eine beherzte Leistungssteigerung führten die Pritzwalker zum verdienten Sieg gegen die Falkenseer. Es dauerte zehn Minuten bis die Pritzwalker Feldüberlegenheit in einen Treffer durch Javis Zeiger mündete. Nach dem Seitenwechsel ließen die FHV-Stürmer viele gute Möglichkeiten zur Ergebnisverbesserung liegen. Die Gegenzüge und Chancen von Falkensee häuften sich. Erst in der vorletzten Spielminute schloss Damian Brockmann nach gutem Zusammenspiel zwischen Lukas Weibke und Luke Hartmann erfolgreich ab. Damit war Bronze gesichert. Im Finale setzten sich die Königs Wusterhausener verdient mit 4:2 (3:0) gegen die Potsdamer durch.

Einen Tag später mussten die Pritzwalker zu den letzten beiden Rückrundenspielen um den Mecklenburger Landesmeistertitel in Güstrow ran. Sie gewannen diese mit 2:0 und 7:1. Am ersten Spieltag im Juni hatte das FHV-Team seine Heimspiele gegen die Barlachstädter mit 2:0 und 5:0 gewonnen.

Pritzwalker FHV in Großbeeren: Damian Brockmann (1), Hugo Herrmanns, Javis Zeiger (1), Vincent Weimüller, Justus Friesel, Max Schulz, Luke Hartmann, Lukas Weibke.

Pritzwalker FHV in Güstrow: Damian Brockmann (3), Hugo Herrmanns, Javis Zeiger (4), Vincent Weimüller (2), Justus Friesel, Max Schulz, Luke Hartmann, Darvin Look, Lukas Weibke

Von Klaus-Peter Krienke

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