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Prignitz Inge Richter hält über 20 Frauen in Bewegung
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15:07 24.03.2017
Inge Richter leitet seit 2008 das Training der Gymnastikabteilung im SV Empor/Grün-Rot Wittenberge. Quelle: Stefan Peglow
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Wittenberge

Inge Richter engagiert sich seit neun Jahren als Trainerin in der Gymnastikabteilung ihres Sportvereins SV Empor/Grün-Rot Wittenberge. Dazu gekommen sei sie „wie die Jungfrau zum Kinde“, erzählt die 62-jährige Wittenbergerin. „Damals wurde ein Übungsleiter gesucht. Auch ich wurde angesprochen, habe dann beim Training vorbeigeschaut und mich dazu entschlossen, die Aufgabe zu übernehmen“, erinnert sich Richter. Schnell habe sie einen guten Draht zu den Frauen gefunden. Von Anfang an habe ihr alles „eine Menge Spaß gemacht“.

Dass sie das richtige Händchen für ihre Sportlerinnen hat wird jeden Donnerstagabend in den anderthalbstündigen Übungseinheiten deutlich. In der Sporthalle der Wittenberger Jahn-Grundschule sind dann bis zu 21 Frauen mit Freude in Bewegung, der Umgang ist herzlich. „Sie hat alles so übernommen, wie ich es angeleiert habe“, bescheinigt da auch Elsbeth Lent der „neuen Vortänzerin“. Lent ist mit ihren fast 89 Lebensjahren die älteste Aktive der Sportgruppe und leitete deren Übungsstunden bis 2008 noch regelmäßig selbst – für ganze 45 Jahre. „Das schaffe ich nicht mehr“, zollt Richter ihrer Vorgängerin Respekt. Sie wolle als Übungsleiterin aber so lange wie möglich am Ball bleiben. Auch deshalb hat sie sich erst im vergangenen Jahr weitergebildet und ist nun im Besitz der B-Lizenz als Präventionstrainerin. Bereits seit 2014 verfügt sie über die B-Lizenz als Rehatrainerin. „Die C-Lizenz als Übungsleiterin im Breitensport habe ich natürlich schon länger“, informiert Richter weiter über ihre Qualifikationen, für die sie immer wieder mehrere Wochenenden im Jahr opfert. Sie darf sogar das deutsche Sportabzeichen abnehmen und ermutigt ihre Frauen einmal im Jahr dazu, dieses auch abzulegen. Die älteren Damen koste es immer wieder Überwindung, „sich in der Öffentlichkeit zu beweisen“, klappe aber gut.

Inge Richter nimmt sich jeden Tag Zeit für Bewegung

Inge Richter selbst springt jeden Morgen über ihren Schatten, wenn sie um 5 Uhr aufsteht und zuerst für eine halbe Stunde Sport treibt. „So kommt man viel besser in den Tag, fühlt sich fitter und ist einfach leistungsfähiger“, verrät die überzeugte Bewegungsenthusiastin. Bis vor zwei Jahren führte sie fünf Einzelhandelsgeschäfte und legte mit dem Auto täglich zahllose Kilometer zurück. „Aktuell sind es noch um die 200 täglich, aber es ist ruhiger geworden, seitdem ich in den beiden Tankstellen meines Mannes als Kauffrau im Einzelhandel arbeite.“ Richter muss zwischen Wittenberge, Ludwigslust und Wittenburg pendeln, findet aber immer irgendwie Zeit für den Kontakt mit ihren beiden Töchtern, die vier Enkelkinder und natürlich ihre sportlichen Aktivitäten. Die finden mitunter auf dem heimischen Laufband, dem Fahrrad oder auch mal der Kegelbahn statt. Ihr Hobby sei eben in erster Linie der Sport – auch der Urlaub eher aktiv. „Ich möchte so lange wie möglich fit bleiben und mit meinem Mann aktiv alt werden“, wünscht sich Richter. Beide spielen Badminton, mindestens zwei Stunden pro Woche: „Mein Mann macht das schon länger, ich erst seit den 90er Jahren.“ Sie sei ihrem Mann schon immer gefolgt, meint Richter. So auch Anfang der 70er nach Wittenberge. Nach ihrer Ausbildung in Delitzsch zum „Schokoladenmädchen“ arbeitete die Kakaowaren-Facharbeiterin damals für 17 Jahre in der Brauerei der Elbestadt, unter anderem als Direktorin.

Von Stefan Peglow

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