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Krüger, Goschke und Gehrke verteidigen Titel

Tischtennis Krüger, Goschke und Gehrke verteidigen Titel

Bei den Tischtennis-Kreismeisterschaften machten vor allem die auf Landesebene aufschlagenden Spieler den Titelgewinn unter sich aus. Dabei drang nur der Perleberger Christian Tesche in die Phalanx der Spieler aus Pritzwalk und Wittenberge ein.

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Marco Kreibich von der SIG Stepenitz sicherte sich in der AK40 im Einzel und im Doppel den Kreismeistertitel.

Quelle: Stefan Peglow

Perleberg. Der Prignitzer Kreisfachverband Tischtennis hatte seine Titelkämpfe für alle Altersklassen einmal mehr bestens vorbereitet. Und in der Perleberger Rolandhalle ging dann alles reibungslos über die Tische. Am ersten Wettkampftag wurden in der allgemeinen Klasse im Einzel und Doppel die Titelträger und Platzierten ermittelt. Am zweiten Wettkampftag ermittelten die Senioren und der Nachwuchs in den verschiedenen Altersklassen ihre Meister. Wobei nicht alle Wettkampfklassen besetzt waren. Insgesamt wurden 25 Meistertitel vergeben. Gleich elf Aktive holten sich zwei Titel, die im Einzel und Doppel.

Bei den Herren machten vor allem die auf Landesebene aufschlagenden Spieler den Titelgewinn unter sich aus. Dabei drang nur der Perleberger Christian Tesche in die Phalanx der Spieler aus Pritzwalk und Wittenberge ein. Nicht zu übersehen war aber auch die mangelnde Präsenz junger Spielerinnen und Frauen. In der allgemeinen Klasse war am Sonnabend mit Nadine Goschke nur eine Spielerin in der Halle. Insgesamt waren nur 24 Aktive zum Kräftemessen angetreten. Der Veranstalter hatte sich für den ersten Wettkampftag eine größere Beteiligung erhofft, ließ der Vorsitzende des Kreisverbandes Marcel Kraft durchblicken. Wobei die Beteiligung der Groß Pankower, als jüngste Tischtennisabteilung im Kreis, durchaus erfreulich war. Mit der Beteiligung bei den Titelkämpfen der Senioren und des Nachwuchses – hier hatten fast 70 Zelluloidartisten gemeldet – gab es dann nichts zu beanstanden. Und mit Anna Richter, Elisabeth Stahnke, Laura Berger, Nguyen Mei, Antonia Gehrke und Luana Wietzki waren dann auch mehr Spielerinnen an den Tischen als am Vortag.

Bei den Herren wiederholte Alexander Krüger seinen Vorjahreserfolg. Der 23-Jährige, seit dieser Saison für den ESV Wittenberge spielende Pritzwalker, behauptete sich im Einzelfinale gegen seinen Vereinskollegen Ruben Lau, gegen den er in der Vorrunde noch verloren hatte, mit 3:2. Am Ende geht die Titelverteidigung Krügers, der mitunter heftig gefordert wurde, in Ordnung, waren sich Konkurrenz, Zuschauer und auch Marcel Kraft einig. Bronze sicherte sich, wie im vergangenen Jahr, der Pritzwalker Tizian-Niklas Beer. Krüger und Lau holten sich den Titel im Herren-Doppel. Silber ging an Beer und seinen Vereinskollegen Daniel Grünke. Mit Christian Tesche und Vincent Lau sicherte sich ein Duo vom SV Perleberg und ESV Wittenberge Bronze. Zwar holte sich Nadine Goschke (Perleberg) bei den Damen konkurrenzlos den Titel, doch sie blieb nicht ohne Spiel. Sie trat gegen einige Herren, unter anderem Reimar Richter (Stepenitz), als fordernde „Sparringspartner“ an.

Überwiegend Favoritensiege gab es bei den Senioren. Marco Kreibich (SIG Stepenitz) holte sich in der AK 40 vor Christian Garlin (Pankower SV) den Titel. Heiko Hannemann vom ESV Wittenberge dominierte die AK 50. Er verwies Mario Bahl und Harald Rudolf (beide Perleberg) auf die nachfolgenden Medaillenränge. Auch in der AK 60 triumphierte ein ESVer. Klaus Wendekamm ließ Erhard Bohnsack (Groß Pankow) hinter sich. Klaus Hampicke (SV Perleberg) behauptete sich in der AK 65 vor seinen Vereinskollegen Harald Hoffmann. Die Titelvergabe in der AK 70 war eine Wittenberger Angelegenheit. Am Ende hatte Peter Sachers vom SV Empor/Grün-Rot die Nase vorn. Silber ging an Bernd Görlitz und Bronze an Konrad Philipps, beide schlagen für den ESV auf.

Bei der männlichen Jugend A war in Abwesenheit der Lau-Zwillinge der Titelkampf offen. Am Ende nutzte ihr Vereinskollege Tony Weber die Chance. Er behauptete sich im Finale gegen Martin Ryll (ESV). Bronze holte sich der Perleberger Linus Kautz. In der weiblichen Jugend A verteidigte Antonia Gehrke ihren Titel vor Luana Wietzki (beide ESV Wittenberge).

Von Eckard Peglow

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