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Zu viele individuelle Fehler

SV Blau-Weiß Perleberg Zu viele individuelle Fehler

Handball-Verbandsliga: Blau-Weiß Perleberg – SSV Falkensee 31:35 (16:17). Die Ballsportfreunde der Rolandstadt müssen derzeit leidensfähig sein. Die Verbandsliga-Sieben der Rolandstadt konnte am Wochenende in einer weitgehend auf Augenhöhe ausgetragenen Partie aus dem Heimvorteil keinen Nutzen ziehen und verlor. Ein Perleberger verletzte sich.

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Mirko Helmdach wurde von den Gästen von Beginn an hart in die Mangel genommen – er traf dennoch elfmal für die Perleberger.

Quelle: Stefan Peglow

Perleberg. Das Spiel in der Rolandhalle verlief zunächst so wie es erwartet worden war. Mal lagen die Randberliner mit ein oder zwei Toren vorn, dann wieder die gastgebenden Perleberger. Es waren ausgeglichene erste 30 Minuten, in denen die Blau-Weißen ihre Angriffe ausspielten und erfolgreich abschlossen. Die Abwehr stand relativ sicher und der Torwart war eine sichere Bank. Mathias Nagel entschärfte allein drei Siebenmeter. Mirko Helmdach, den die Falkenseer von der ersten bis zur letzten Spielminute unter Bewachung gestellt hatten, zeigte sich flexibel und traf auch von Außen oder vom Kreis. Ein Wermutstropfen der ersten Halbzeit war aber das frühzeitige Ausscheiden von Michael Franke. Der in dieser Saison für die Perleberger so wichtige Spieler verletzte sich ohne Fremdeinwirkung am Knie.

Mit nur einem Tor Rückstand gingen die Gastgeber in ihre Kabine. Mit Beginn der zweiten Halbzeit sah es dann so aus, als würde die Partie Zug um Zug weitergehen. Doch es kam anders. Die Falkenseer erhöhten auf 18:16 und zogen dann auf 22:18 davon. Die Abwehr der Rolandstädter war löchrig und die Torleute gaben der Mannschaft nicht mehr den nötigen Rückhalt. Den Gästen gelangen zu viele Treffer über die Außen. „Uns unterliefen plötzlich zu viele individuelle Fehler. Das Abspiel passte nicht, frei vor dem Tor blieben die Chancen ungenutzt und dann die Fangfehler“, ärgerte sich Trainer Jörg Domagala nach dem Spiel. Doch Blau-Weiß gab nicht auf und kämpfte sich wieder ins Spiel. Über 23:26 und 24:28 war man acht Minuten vor Spielende beim Stand von 30:31 wieder dran. Der Ausgleich lag in der Luft. Ein Siebenmeter der Gäste wurde pariert. Die Chance zum Ausgleich war da, doch die eigene Siebenmeterchance blieb ungenutzt.

In den letzten acht Minuten gelang den Hausherren nur ein Treffer, die Gäste waren noch viermal erfolgreich. Das Spiel entschied sich wie in der Hinrunde in der Schlussphase zugunsten der viel nickliger auftretenden Falkenseer, die sich aber nicht durch Meckerein und damit verbundene Zeitstrafen selbst schadeten. Ihre sechs „Pausen“ resultierten aus Fouls. Das viermalige Unterzahlspiel der Perleberger war in drei Fällen das Ergebnis überflüssiger Meckereien.

Von Eckard Peglow

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