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Prignitz Sebastian Ulamek gewinnt 50. Ostseepokal
Sportbuzzer Lokalsport Prignitz Sebastian Ulamek gewinnt 50. Ostseepokal
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22:45 30.08.2017
Erst im Stechen konnte sich der Pole Sebastian Ulamek den Sieg bei der 50. Auflage des Ostseepokals sichern. Quelle: Thomas Klemm
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Wittstock

Bei bestem Rennwetter wurde am Freitagabend in Wittstock der erste Lauf zum Ostseepokal 2017 ausgetragen, die Startaufstellung versprach im Vorfeld interessante Rennen und die knapp 500 Zuschauer bekamen auch tollen Motorsport geboten. Ulamek legte an diesem Abend auf dem Heidering den Grundstein für seinen späteren Gesamtsieg. Der Pole fuhr ein lupenreines Maximum von 15 Punkten ein. Ihm folgte Grzegorz Zengota, der sich 14 Punkte sicherte. Um Platz drei musste vor den Toren der Dossestadt ein Stechen zwischen Adrian Cyfer (Polen) und Mathias Thörnblom (Schweden) gefahren werden, was Cyfer für sich entschied. Aus deutscher Sicht kamen Tobias Busch (Platz 6) und Steven Mauer (7) auf neun Punkte.

Lokalmatador Steven Mauer überzeugte das Publikum und zeigte ganz großen Kampfgeist, welcher in seinem Lauf gegen Ulamek besonders deutlich zu erkennen war.

Vor fast 1000 Zuschauern kam es am zweiten Tag am Strelasund zur Entscheidung. Die favorisierten Fahrer vom Vortag schenkten sich keinen Meter, die Spannung hielt bis zum letzten Lauf. Grzegorz Zengota heimste sich diesmal den Tagessieg ein und fuhr in seinem ersten Lauf zudem einen neuen Bahnrekord. Es folgten Sebastian Ulamek und der Russe Vadim Tarasenko. Die beiden erstplatzierten Polen hatten zu diesem Zeitpunkt 27 Punkte auf dem Konto, weswegen ein Stechen unumgänglich wurde. Sebastian Ulamek kam am Ende der vier Runden als erster ins Ziel. Damit hatte sich der ehemalige GP-Fahrer den Ostseepokal gesichert.

Tageszweiter wurde Grzegorz Zengota vor Vadim Tarasenko. Lokalmatador Busch sicherte sich diesmal zehn Punkte und Steven Mauer aus Wittstock erfuhr erneut neun Punkte. In der Gesamtwertung sicherte sich der Pole Adrian Cyfer Bronze. Unterm Strich waren Busch als Sechster und Mauer als Achter die besten deutschen Fahrer. Diese gute Platzierung wird vor allem den Youngster zufriedenstellen und ihm Selbstvertrauen für kommende Aufgaben geben.

Von Thomas Klemm

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