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Vier Podestplätze für ESV-Ringer in Magdeburg

ESV Wittenberge Vier Podestplätze für ESV-Ringer in Magdeburg

Sechs Ringer vom ESV Wittenberge beteiligten sich erfolgreich am 19. Maco-Cup von Roter Stern Sudenburg. In der Sporthalle Alt Westerhüsen in Magdeburg nutzten die Ringer diesen Wettkampf als Generalprobe für die Landesmeisterschaften.

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Die erfolgreiche Vertretung der Ringer des ESV Wittenberge beim Maco-Cup in Magdeburg.

Quelle: Artur Scherf

Wittenberge. In der Sporthalle Alt Westerhüsen in Magdeburg nutzten sechs ESV-Ringer den Maco-Cup, an dem sich insgesamt 91 Kämpferinnen und Kämpfer beteiligten, als gelungene Generalprobe für die bevorstehenden märkischen Landesmeisterschaften in Frankfurt an der Oder. Unter der Leitung von Trainer Peter Speck und Abteilungsleiter Artur Scherf sowie den Kampfrichtern Alicia und Christoph Speck beteiligten sie sich erfolgreich an dem Wettkampf.

In der C/D-Jugend bis 34 Kilogramm starteten mit Fabrice Krüger, Magomed Zakriyev und Kevin Brendike auch drei Wittenberger Ringer. Fabrice Krüger und Illarion Altenburg (TSG Halle-Neustadt) schenkten sich in ihrem Duell nichts und gingen zudem ein hohes Tempo. Zur Pause führte der Hallenser mit zwei Punkten Vorsprung. Nach vier Minuten Kampfzeit stand es 24:24. Der Kampfrichter hob leider den Arm des Hallensers. Beide Ringer hatten auf dem Protokoll identische Wertungen stehen. Somit entschied die letzte Wertung. Und die hatte Altenburg gemacht. Wittenberges Ringerchef Artur Scherf kommentierte dieses Kräftemessen folgendermaßen: „Es wäre ein würdiger Finalkampf gewesen. Aber es war erst der zweite Kampf dieser Veranstaltung.“

Auch Magomed Zakriyev zog gegen Altenburg den Kürzeren. Nach weiteren Siegen kämpften Zakriyev und Krüger im direkten Duell um den zweiten Platz im Pool. In einem Kampf auf Augenhöhe führte Zakriyev zur Pause mit 2:0. Nach der Pause wendete Krüger das Blatt, ging in Führung und siegte schließlich mit 8:6. Im Kampf um Platz drei sicherte sich Fabrice Krüger dann mit einem Schultersieg gegen Max Lamitschka (Lübtheen) verdient die Bronzemedaille.

Krügers Vereinskamerad Kevin Brendike bot in einem anderen Pool dieser Altersklasse eine sehr starke Vorstellung. Mit seinem Schultersieg über Eric Keller von Roter Stern Sudenburg erreichte er den Kampf um Platz fünf. Den verlor er dann aber gegen seinen Vereinskameraden Magomed Zakriyev. Eine ganz starke Leistung zeigte Maurice Krüger in der C/D-Jugend 42 kg. Nach Siegen über Ali Hajri (HTB Halle), Gabriel (AC Germania Artern) und Müller (RSV Stendal 07) erreichte er das Finale gegen Jonas Eigendorf vom SV Preußen Berlin. Ein Konter von Maurice Krüger brachte Eigendorf in eine gefährliche Lage, aber der Elbestädter konnte den Preußen nicht auf die Schultern zwingen. Sein Kontrahent befreite sich und führte zur Pause knapp nach Punkten. Danach ließen beim Wittenberger die Kräfte nach, der Vorsprung des Berliners vergrößerte sich und er gewann den Kampf nach Punkten. „Es war trotzdem ein prima Auftritt von Maurice Krüger, der Silber gewann“, bewertete Artur Scherf die Leistung seines Kämpfers.

Gold für Nima Zamani

Eine Goldmedaille holte sich Nima Zamani in der D/E-Jugend der Gewichtsklasse bis 50 kg nach Siegen über Zürcher (RSV Stendal) und Rabenstein (1. Luckenwalder SC). Die Wittenbergerin Lea Walter, ebenfalls in der D/E-Jugend, aber in der Klasse bis 23 kg kämpfend, sicherte sich durch einen Schultersieg über Lennox Grasemann von der TSG Halle-Neustadt Bronze. Scherf meinte: „Mit diesen guten Ergebnissen belegten unsere Ringer in der Vereinswertung einen sehr guten sechsten Platz. Alle unsere eingesetzten Ringer zeigten starke kämpferische Leistungen und nutzten diesen Wettkampf als gute Generalprobe für die in Frankfurt an der Oder stattfindenden Landesmeisterschaften.“

Von Eckard Peglow

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