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Prignitzer sind beim Harzgebirgslauf erfolgreich

Leichtathletik Prignitzer sind beim Harzgebirgslauf erfolgreich

Der 40. Harzgebirgslauf war auch für einige Läufer des Pritzwalker Lauftreffs wieder ein unbedingtes „Muss“, gehört doch diese Veranstaltung nicht nur zu den schwierigsten, sondern auch zu den landschaftlich reizvollsten Läufen in Deutschland. Und die Resultate der Prignitzer Läufer können sich sehen lassen.

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Das Gros der Prignitzer Harzgebirgsläufer mit M70-Altersklassensieger Rupert Böhm (links).

Quelle: privat

Pritzwalk. Wenn der Berg ruft, zieht es zahlreiche Läufer, Walker und Wanderer nach Wernigerode zum Harzgebirgslauf. Am 14. Oktober war es wieder so weit. Bei schönstem Herbstwetter startete auf der Wiese in der Himmelpforte die traditionsreiche Laufveranstaltung. Das Organisationsteam hatte im Vorfeld auf Hochtouren gearbeitet, um Wernigerode auch im Jubiläumsjahr zum Lauf-Mekka werden zu lassen. Der 40. Harzgebirgslauf war auch für einige Läufer des Pritzwalker Lauftreffs wieder ein unbedingtes „Muss“, gehört doch diese Veranstaltung nicht nur zu den schwierigsten, sondern auch zu den landschaftlich reizvollsten Läufen in Deutschland. Die Wälder und die Naturerlebnisse entschädigen für so manche Qual während des fast 10 Kilometer langen Anstieges auf den Brocken, oder für die 500 Höhenmeter, die auf der 22-km-Strecke zu überwinden sind. Für die Jüngsten gab es den Brockenkinder-Lauf über 2 km. Komplettiert wird das Angebot mit den 5- und 11-km- Läufen und den 11- und 25-km-Strecken für die Nordic Walker und Wanderer.

Letztlich ist der Harzgebirgslauf eine kinder- und familienfreundliche Veranstaltung, die am Freitagabend mit der Nudelparty auf dem Marktplatz vor dem Rathaus beginnt und am Sonntag mit dem Frühstückslauf zum Schloss endet. Acht Läuferinnen und Läufer des Pritzwalker Lauftreffs stellten sich auch diesmal wieder dieser Herausforderung. Nach regenreichen und kalten Jahren zuvor, war das Wetter wie gemacht für diese Läufe, eine Schlammschlacht auf den Waldwegen blieb aus. Dafür stöhnte so mancher über die nicht mehr gewohnten hohen Temperaturen. Trotz allem kamen alle Teilnehmer gesund und (mehr oder weniger) zufrieden ins Ziel.

Bei den Marathonläufern blieb Martin Weimüller unter vier Stunden, Manfred Hentschke wurde über die gleiche Distanz in seiner Altersklasse Neunter. Der schnellste Pritzwalker Halbmarathonläufer war Falko Hinz mit einer Zeit von 1:48:04 h (AK-Platz 6), die schnellste Frau Melanie Gragert mit 2:00:38 h (AK-Platz 4). Einen ersten Platz in seiner AK erlief sich Rupert Böhm, weitere gute Platzierungen ergänzten das gute Abschneiden der Pritzwalker und Prignitzer Läufer.

Von Birgit Böhm

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