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Prignitz Erstes Autocross-Rennen in der Prignitz
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09:55 23.03.2018
Die Red Strips, hier Gordon Davids (l.) mit seinem Ford Sierra, wollen den Heimvorteil nutzen und möglichst viele WGB-Meisterschaftspunkte einfahren. Quelle: DAVIDS
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Garlin

Auf einem Acker zwischen Reckenzin und Klein Warnow kämpfen am 24. März rund 100 Piloten mit ihren Boliden in den Kategorien Jugend (bis 60 PS), Front-A (bis 145 PS), Front-B (offen), Heck-A (offen), Heck-B (bis 200 PS) und Allrad (offen) um Meisterschaftspunkte im Autocross. Es ist der erste von fünf Läufen der WGB-Saison 2018. Die vier anderen Läufe steigen in Waschow bei Wittenburg (21. April und 22. September) und Tewswoos im Landkreis Ludwigslust-Parchim (25. Mai und 11. August).

WGB steht als Abkürzung für Wittenburg, Goldenstädt und Blievenstorf. Die beiden letztgenannten Dörfer waren die ursprünglichen Austragungsorte.

„Die Zufahrt zum Veranstaltungsgelände ist von allen Seiten ausgeschildert und nicht zu verfehlen. Parkplätze sind ausreichend vorhanden“, sagt Mitorganisator Benjamin Hamann, der den Zuschauern spektakuläre und spannende Autorennen verspricht. „Für uns ist die Ausrichtung des Laufes eine Premiere. Mal sehen, wie gut die Veranstaltung angenommen wird“, erklärt Hamann und hofft, dass bei entsprechender Zuschauerresonanz weitere Renntage auf dem heimischen Acker folgen können. Zumal dann die in ihren weißen Autos mit den zwei roten Streifen gut zu erkennenden Fahrer der Red Strips wie Gordon Davids, in der Vorsaison Zweiter der Heck-A-Gesamtwertung, oder Sina und Gordon Zucker kurze Anfahrtswege hätten.

Anders als bei der hierzulande durch die Polk Highs aus Wootz bekannt gemachten Norddeutschen Stockcar Meisterschaften, wo Rammen und Drängeln ausdrücklich erlaubt sind, geht es bei den Rennen der WGB-Serie in erster Linie um Geschwindigkeit und fahrerisches Können. Wer ein sogenanntes Stoppelcross-Rennen schon einmal miterlebt hat, weiß, dass trotz aller Hatz auf vordere Platzierungen die Sicherheit an oberster Stelle steht. Ein Überrollbügel, Ölauffangwanne und die Entfernung aller Glasteile am Auto sind nur einige Vorgaben für den Schutz der Fahrerinnen und Fahrer sowie der Umwelt. Bei Umbauten, die vor allem den Motor betreffen, können die Teilnehmer aber ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Mit 400 PS über die Piste

So hat auch Gordon Davids von den Red Strips als gelernter Mechaniker für Land- und Baumaschinen schon viel Zeit in das Aufmotzen seines Rennboliden investiert. Vor sieben Jahren mit einem serienmäßigen Ford Sierra in sein erstes Rennen gestartet, steuert er mittlerweile an die 400 PS über die Piste. „Mein Ford ist in all den Jahren mit mir gewachsen. Aktuell habe ich einen Drei-Liter-Supra und kann damit ganz gut mithalten“, erzählt der 29-jährige Garliner, der sich nicht nur als Rennteilnehmer auf die Autocross-Premiere in der Prignitz freut, sondern auch als Organisator. „Wir hoffen sehr, dass der Renntag gut läuft, viele Zuschauer kommen und Gefallen an unserer Veranstaltung finden. Die gesamte Rennstrecke ist gut einzusehen. Man kann – einen gewissen Sicherheitsabstand natürlich vorausgesetzt – direkt an der Strecke stehen. Vor den Besuchern läuft das Renngeschehen, hinter ihnen die Versorgung. Die Wege sind also kurz und der Eintritt ist für alle frei“, wirbt Davids für das Motorsport-Event.

Neben Davids in seinem Ford Sierra gehen für den Gastgeber die Geschwister Sina und Gordon Zucker an den Start. Sina Zucker wird mit einem Ford Escort (zwei Liter, 150 PS) auf der knapp 700 Meter langen Strecke unterwegs sein, ihr Bruder Gordon mit einem Opel Astra V6 (drei Liter, 211 PS).

Nach der Fahrerbesprechung, einigen Proberunden und der Fahrzeugabnahme beginnt das Renngeschehen um 9 Uhr. „Mit der Dämmerung bitten wir dann zur Siegerehrung“, informiert Davids.

Von Torsten Gottschalk

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