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Prignitz Stephan Krakow gewinnt Marathon in Kiel
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21:07 06.03.2016
Gesamtsieger des Kiel-Marathons 2016: Stephan Krakow. Quelle: Christin Krakow
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Kiel

Stephan Krakow kann es selbst nicht fassen: Als Gesamtsieger des Kiel-Marathons pulverisierte der 25-Jährige in 2:48:17 Stunden seinen eigenen vor zweieinhalb Jahren in Berlin aufgestellten Prignitzer Kreisrekord. Als gebürtiger Perleberger läuft Krakow für den SSV Einheit Perleberg.

Nach ihrem Kreisrekord beim Berlin-Marathon 2013 liefen Sie beim Kiel-Marathon zu einem noch besseren Ergebnis. Wie fühlt es sich an, den eigenen Kreisrekord im Marathonlauf zu verbessern?

Stephan Krakow: Absolut gut! Zumal ich nach Berlin keine super Zeiten mehr gelaufen bin und eigentlich nicht mehr auf diesem Niveau laufen wollte.

Sie haben die über 42 Kilometer-Strecke durch Kiel in zwei Stunden, 48 Minuten und 17 Sekunden hinter sich gebracht. Hatten Sie sich zielstrebig auf diesen Lauf vorbereitet?

Krakow: Selbstverständlich. Wobei ich sagen muss, dass ich nach dem Marathon in Berlin nie gedacht hätte, dass ich noch mal in dieses Leistungsniveau reinkomme. Denn ich habe nach meinem Erfolg in Berlin abtrainiert, war für ein Jahr in den USA und habe ein Jahr gearbeitet.

Wie kam es dann, dass sie wieder bei einem Marathon starteten?

Krakow: Das war eine längere Entwicklung. Ich wohne und arbeite in Stade. Meine Freundin studierte in Kiel und arbeitet nun in Frankfurt am Main. Wenn Sie nicht da ist, vertreibe ich mir die Zeit mit Sport. Neben der Arbeit hatte ich plötzlich wieder Zeit zum Laufen. Im vergangenen Jahr habe ich mehrere Mittelstreckenläufe absolviert. So gewann ich 2015 den Brandenburg-Cup. Eine echte Herausforderung war das aber nicht.

Sie suchten also eine neue Herausforderung?

Krakow: Ja. Zunächst wollte ich in Oldenburg den Kreisrekord über 25 Kilometer einstellen oder verbessern. Das hat nicht geklappt. Die Konkurrenz dort war stark und der Gegenwind ein noch härterer Gegner. Außerdem wollte ich beim Marathon in Lübeck starten. Eine Erkältung machte mir aber einen Strich durch die Rechnung.

Und wie kam es dann zum Start beim Kiel-Marathon?

Krakow: Es hat mich gestört, dass ich nicht wirklich etwas vorzuweisen hatte, wenn man mich als guten Läufer nach meinen bisherigen Erfolgen fragte. Ich hatte keine gute Gesamtplatzierung bei einem renommierten Lauf. Daher fasste ich den Plan, in Kiel Dritter zu werden. Die Ergebnisse von Lübeck und die Presseberichte über die klasse Resultate anderer Prignitzer Läufer, wie Jörg Schulze und Yvonne Loock, haben mich zunehmend motiviert, mal wieder einen Erfolg dagegenzusetzen.

Jetzt haben Sie sogar einen Gesamtsieg vorzuweisen. Wie kam es denn dazu?

Krakow: Es hat gedauert, mein Training hochzufahren. Beim Lauf in Lübeck wäre ich noch nicht so weit gewesen. Ich wollte in Kiel nur unter 2:50 Stunden bleiben. Der erste Platz in Kiel war gar nicht geplant. Denn normalerweise gewinnt dort ein Skandinavier, der die Strecke in etwa 2:36 Stunden schafft. Als der Marathon dann losging war die Konkurrenz so langsam, dass ich nach drei Kilometern die Flucht nach vorne ergriff und alleine weiter lief. Nach 25 Kilometern hatte ich einen Vorsprung von vier Minuten. Da hätte schon viel passieren müssen, dass mich noch einer einholt, zumal ich wider Erwarten keinerlei Gegenwind hatte.

Welchen Lauf nehmen Sie als nächsten unter die Sohlen?

Krakow: Ich plane in diesem Jahr regelmäßig beim Prignitz-Cup zu starten, beginnend mit dem Klempowsee-Lauf. Vorher starte ich aber beim Halbmarathon in Frankfurt am Main. Vielleicht laufe ich 2016 auch noch einen Marathon.

Von Stefan Peglow

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