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Prignitz Pritzwalker Volleyballer sind Kreismeister
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09:58 23.03.2017
Das erfolgreiche Team aus der Dömnitzstadt mit Markus Langheimer, der den Kreismeisterpokal präsentiert. Quelle: Reiner Schwarz
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Pritzwalk

Das Titelrennen in der Herren-Kreisliga des Prignitzer Volleyball-Verbandes ist entschieden. Der Sechser des VfV 68 Pritzwalk holte sich die Meisterschaft vor der ersten Vertretung des SV Blau-Weiß Perleberg und der SpG Lindenberg/Vehlow. Die Dömnitzstädter gestalteten die erste Halbserie überlegen und blieben ungeschlagen. Das Team von Blau-Weiß Perleberg  I machte sich noch Hoffnungen auf den Titelgewinn. Doch die Meisterschaftsträume platzten mit dem 3:2-Ergebnis gegen die eigene zweite Mannschaft.

Am letzten Spieltag trafen die Mannschaften vom VfV 68 Pritzwalk und SV Empor/Grün-Rot Wittenberge I aufeinander. Die gastgebenden Dömnitzstädter fanden einfach nicht in die Partie, so dass sie die ersten beiden Sätze jeweils mit 25:21 an die Elbestädter gingen. Nach einer 10:5 und 20:11-Führung gaben die Wittenberger dann den dritten Satz doch noch mit 23:25 ab. Auch der vierte Durchgang endete 25:23, in diesem behielten dann aber die Gäste aus der Elbestadt wieder die Nase vorn. So hatte Empor/Grün-Rot den 68ern die einzige Punktspielniederlage in dieser Saison beigebracht und sich damit für die 1:3-Hinspielniederlage in eigener Halle revanchiert. „Auch wenn der Titelgewinn schon feststand, war es unser Ziel, den Zuschauern ein gutes Spiel zu bieten und sie nicht zu enttäuschen. Das ist uns nicht ganz gelungen“, sagte VfV-Kapitän Ulrich Weltzien nach der Begegnung.

Um den Vizemeistertitel ging es noch in Lindenberg zwischen der gastgebenden Spielgemeinschaft und Blau-Weiß Perleberg I. Am Ende wurde es eine klare Sache für die Rolandstädter, die sich mit 3:1 Sätzen (25:12, 21:25, 25:19, 25:20) verdient durchsetzten.

Für Blau-Weiß Perleberg II und Empor/Grün-Rot Wittenberge II ging es in der Rolandhalle der Kreisstadt um die rote Laterne. Das Team aus der Elbestadt zeigte zum Abschluss der Spielzeit wieder ein ganz starkes Spiel und bezwang die Perleberger Reserve mit 3:2 Sätzen. Die Blau-Weißen spielten ganz gut mit und sicherten sich den ersten Durchgang mit 25:23. Den zweiten Satz gewannen sie sogar noch deutlicher mit 25:16. Damit deutete sich für sie ein Heimsieg an, doch es kam anders. Die Elbestädter meldeten sich im dritten Satz mit einem deutlichen 25:9-Erfolg zurück. Zwar gaben sich die Perleberger im vierten Durchgang nicht auf, doch die Gäste hatten ihren Rhythmus gefunden und behielten mit 25:22 die Oberhand. Auch in der „Verlängerung“ ließ Empor/Grün-Rot II nichts anbrennen und behauptete sich mit 15:10 Punkten. „Wir sind im dritten Satz wieder in den Rhythmus gekommen, es war plötzlich so, als ob einer den Schalter umgelegt hätte und dann lief unser Spiel“, freute sich Wittenberges Lars Burghard nach der gelungenen Aufholjagd seiner Wittenberger Mannschaft.

Von Reiner Schwarz

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