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22:41 26.03.2018
ESV-Ringerin Lea Walter (blau) kurz vor ihrem Schultersieg. Quelle: Artur Scherf
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Wittenberge

Die ESVerin Lea Walter (D-Jugend bis 25 kg) geriet beim Schweriner Petermännchen-Pokal im Finale durch einen Kopfhüftwurf von Mateusz Kwarciak (Feniks Pesta Stargard) in Bedrängnis. Doch die Wittenbergerin befreite sich und brachte den Polen erst in die Bodenlage, dann mit einem Halbnelson in die Brücke. Schultersieg und Goldmedaille für Lea Walter. Nima Zamani (D-Jugend bis 54 kg) besiegte im Halbfinale Halim Gataev (Roland Hamburg) nach 13:0 Punkten mit einem Schultersieg. Im Finale holte er sich mit einem Schultersieg gegen Marvin Kruse (SV Warnemünde) Gold.

In der C-Jugend erkämpfte sich Fabrice Krüger (bis 38 kg) durch Siege über Miro Aslan (TuS Hellersdorf/technische Überlegenheit, Abbruch bei 15 Punkten Vorsprung) und über Bartosz Bluj (Feniks Pesta Stargard/Schulter) den Einzug in das große Finale. Dort lieferte er sich ein intensives und faires Duell mit Islam Agaev (Roland Hamburg). Krüger ging in Führung, der Hamburger glich aus. Nach der Pause verfügte Agaev über die größeren Kraftreserven und holte die Zähler für den Punktsieg. Der Wittenberger hat aber nicht Gold verloren, sondern Silber erkämpft.

Magomed Zakriyev (C-Jugend bis 42 kg) gewann gegen Sandro Elias Karl (TuS Hellersdorf) und machte auch im Poolfinale gegen Moritz Wiese (Demminer RV) schnell die ersten Punkte. Zur Pause führte er 14:3. Beim Stand von 18:8 waren noch rund 30 Sekunden zu Ringen, da ermöglichte eine Unachtsamkeit des ESVers seinem Gegner einen Konter. Alle Blicke gingen zur Uhr und zur Situation auf der Matte. Dann der Schreck: Eine Sekunde vor dem Schlusspfiff beendete der Kampfrichter mit einem Schultersieg für Wiese dieses Duell.

Im Kampf um Bronze zwischen Magomed Zakriyev und SaribekGardijan (PSV 90 Neubrandenburg) führte der Neubrandenburger zur Pause 6:5. Danach lag Zakriyev vorn, bevor Gardijan ihn in die Brücke brachte und durch Schultersieg bezwang. So blieb dem Wittenberger statt der verdienten Medaille nur der vierte Platz.

Seinen ersten Wettkampf überhaupt bestritt Malik Temirbulatov in der B-Jugend bis 58 kg. Der Elbestädter zeigte in seinen drei Kämpfen gute Ansätze, erkämpfte bereits technische Punkte, musste aber doch noch die Überlegenheit seiner Kontrahenten anerkennen. Am Ende belegte er einen guten vierten Platz.

Von Artur Scherf

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