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Sport in Brandenburg Am Sonntag beginnt die neue Serie
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19:01 28.02.2019
Am Frauenseelauf nehmen viele Schüler teil. Quelle: foto: Oliver Schwandt
Gräbendorf

Das frühlingshafte Wetter lockt ins Freie und die Laufschuhe werden wieder fest geschnürt. Am Sonntag fällt beim 11. Frauenseelauf in Gräbendorf (Dahme-Spreewald) der Startschuss für den Brandenburg-Cup 2019. Die Laufserie des Leichtathletikverbandes Brandenburg (LVB) geht in ihre 29. Saison. Bis November stehen wieder 15 Läufe zwischen Uckermark und Lausitz auf dem Programm.

„Der Wertungsmodus hat sich nicht geändert“, sagt Thomas Lenk, Vizepräsident Laufen im LVB. „Voraussetzung, um in die Wertung für den Cup zu gelangen, ist, dass der Teilnehmer oder die Teilnehmerin in Brandenburg wohnt oder in einem Brandenburger Verein organisiert ist. Ansonsten wird in den üblichen Altersklassen des Leichtathletikverbandes von den Schülern bis zu den Senioren gewertet. Um in die Cup-Wertung zu gelangen, sind mindestens vier Läufe notwendig, maximal sieben kommen in die Wertung.“ 25 Punkte erhält der Sieger, 24 Punkte der Zweitplatzierte, 23 Punkte der Dritte und so weiter in jeder Altersklasse. Auch die besten Paare und Vereine werden am Ende der Saison gekürt.

Viele Schüler beim Frauenseelauf

300 bis 500 Läufer nehmen jeweils im Durchschnitt an den Veranstaltungen teil. Viele davon sind seit Jahren fester Bestandteil der landesweiten Laufserie, wie etwa der Frauenseelauf, der traditionell den Auftakt bildet. Veranstalter ist die WSG 81 Königs Wusterhausen, die nicht nur viele aktive Läufer im Cup vertreten hat. Denn der Frauenseelauf wurde im Vorjahr auch als bestes Event der Serie ausgezeichnet. WSG-Vorsitzender Matthias Köpke freut sich schon auf den Startschuss am Sonntag. „Wir sind ja immer die Ersten, auch im Schnee sind wir schon gelaufen. Wenn das Wetter hält, werden sicher über 300 Starter kommen. Ganz besonders freuen wir uns immer über die über 100 Schüler.“

Monumente des Brandenburg-Cups sind der Lychener Seenlauf, der in diesem Jahr bereits seine 38. Auflage erlebt, der 40. Werbellinseelauf, der 39. Wittstocker Below-Gedenk- und Heidelauf oder der 42. Lauf um den Senftenberger See. Die flächendeckende Verteilung im Land sei durchaus gewollt, so Lenk, der besonders froh darüber ist, dass sich neben den etablierten Läufen immer wieder Newcomer bewerben. Dazu gehören der City Run & Bike in Cottbus, der 39. Fontane-Lauf in Rauen (Oder-Spree) oder der Beelitzer Altstadtlauf.

Premiere in Beelitz

Letzterer wird am 28. April überhaupt erst zum ersten Mal ausgetragen. Cheforganisator Gert Schlarbaum hat allerdings schon viele Laufveranstaltungen auf die Beine gestellt und will nun auch mit seinen Mitstreitern vom Verein Laufkultur „einen weißen Fleck in der Laufkarte beleben“. Der 73-Jährige meint: „Ich finde unsere Region ein wenig unterrepräsentiert. Und wir wollen zeigen, dass Beelitz noch mehr als Spargel zu bieten hat.“ Der Startschuss für die Bambinis und die kurzen Strecken über 2,5 sowie 5 Kilometer wird direkt vor dem Rathaus erfolgen. Mit Hilfe örtlicher Sponsoren soll ein schönes Lauf-Event stattfinden.

Denn nach vielen Jahren haben die Mineralquellen Bad Liebenwerda ihr Engagement als Hauptsponsor eingestellt. „Existenzbedrohend für den Cup ist das aber nicht“, sagt Lenk. „Wir sind aber auf der Suche nach einem neuen Hauptsponsor.“ Denn 2020 soll der Dauerläufer schließlich in seine 30. Jubiläumssaison gehen.

Von Peter Stein

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