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Colin Craven ist der dienstälteste Spieler des RSV Eintracht

basketball Colin Craven ist der dienstälteste Spieler des RSV Eintracht

Der 23-Jährige spielt bereits seit 2012 für den Basketball-Zweitligisten aus Stahnsdorf und ist in der laufenden Saison erstmals Kapitän.

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Für Colin Craven ändert das Kapitäns-Amt beim RSV nicht viel. „Ich versuche immer, alles zu geben und meinen Kameraden zu helfen“, sagt der Lehramts-Student.

Quelle: Benjamin Feller

Stahnsdorf. Colin Craven ist erst 23 Jahre alt. Dennoch ist er der dienstälteste Akteur beim Basketball-Zweitligisten RSV Eintracht Stahnsdorf. Der Aufbauspieler kam 2012 von Basketball Berlin Süd zum RSV. In der laufenden Saison ist Craven sogar erstmals Kapitän des RSV, der am Sonntag (17.30 Uhr, BBIS-Halle Kleinmachnow) die Itzehoe Eagles empfängt. Craven über:


den Auswärtssieg in Essen: Der erste Saisonsieg auf fremdem Parkett am vergangenen Wochenende in Essen (77:64) hat gut getan. „Das war super, die Stimmung auf der Rückfahrt war sehr gut.“ Auch auf das Training habe sich der Befreiungsschlag ausgewirkt. „Die Stimmung im Training war besser und es ist auch besser gelaufen. Außerdem war der Sieg wichtig für das Selbstvertrauen.“ Dies soll den Tabellenletzten am Sonntag gegen Itzehoe beflügeln. Craven: „Es liegt aber an jedem selbst, das umzusetzen, was wir uns im Training erarbeiten.“


den Abstiegskampf: Der RSV ist Letzter und kann den Klassenerhalt nicht mehr direkt, sondern nur noch über die Playdowns erreichen. Es ist die vielleicht schwerste Saison in elf Jahren 2. Bundesliga Pro B. Kapitän Craven bleibt jedoch optimistisch: „Wir können noch alles reißen. Aber wir sind ein junges Team und brauchen mehr Konstanz.“ Warum die fehlt, sei jedoch schwer zu beschreiben. „Wir haben oft ein Viertel oder ein paar Minuten dabei, in denen wir nicht auf der Höhe sind. Dann rennen wir einem Rückstand hinterher.“ Craven vermutet kleine Konzentrationsschwächen als Grund für die Rückschläge.


das Kapitänsamt: „Das ist für mich natürlich eine Ehre. Aber für mich ändert sich eigentlich nicht viel. Ich versuche immer, alles zu geben und meinen Kameraden zu helfen.“ Er sei der verlängerte Arm von Trainer Denis Toroman. Dennoch müsse er als Kapitän kaum einschreiten. „Die Chemie im Team ist trotz der sportlichen Situation sehr gut. Es kam bisher selten vor, dass sich eine Mannschaft so gut versteht.“


Gegner Itzehoe: Im Hinspiel Anfang Oktober unterlag Eintracht mit 73:90. „Wir müssen eine bessere Verteidigung spielen“, sagt Craven. Sein Team dürfe keine einfachen Punkte zulassen. Viele Heimspiele gingen extrem knapp verloren. „Das ist sehr ärgerlich. Wir hätten ein paar mehr Spiele gewinnen können, dann würde die Situation ganz anders aussehen.“


Vereinstreue: Seit fast sechs Jahren ist Craven beim RSV. „Aber ich denke nicht so viel darüber nach. Ich habe die gleiche Einstellung wie im ersten Jahr.“ Der gebürtige Berliner wohnt „um die Ecke in Zehlendorf“, hat daher einen kurzen Weg. Der Sohn einer Deutschen und eines US-Amerikaners hat bei TuS Lichterfelde mit Basketball angefangen. Später spielte er für IBBA in der Jugend-Bundesliga und wurde 2010 deutscher Meister in der U16. Mit Brandenburg fühlt sich der Berliner eh verbunden. Er studiert in Potsdam Englisch und Sport auf Lehramt. Außerdem sind seine Großeltern Olaf und Ingrid aus Beelitz große Fans von ihm.

Von Ronny Müller

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