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Sport in Brandenburg Neuerungen in der Laufserie
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02:15 03.03.2017
Start zum Frauenseelauf 2016, der auch im Vorjahr den Auftakt zum Brandenburg-Cup bildete. Quelle: privat
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Gräbendorf

Am kommenden Sonntag (9.45 Uhr) fällt der erste Startschuss für den Brandenburg-Cup der Läufer 2017. Dann steht die Sportlerschar von Jung bis Alt an der Startlinie zum 9. Frauenseelauf in Gräbendorf (Dahme-Spreewald). Veranstalter ist die WSG 81 Königs Wusterhausen, einer der aktivsten und erfolgreichsten Vereine im Brandenburg-Cup. Dieser wartet in seiner 27. Saison mit einigen Änderungen auf.

Thomas Lenk, Vizepräsident Laufen des Leichtathletikverbandes Brandenburg, sagt: „Die Zeit war reif für einige Veränderungen. Das Feedback der Läufer ist aber so, dass sie im Großen und Ganzen zufrieden mit den Läufen sind. Wir haben da in den letzten Jahren wirklich einen guten Qualitätsstandard entwickelt, was die Durchführung der Veranstaltungen betrifft.“

Maximal sieben Läufe kommen in die Wertung

Der Dauerbrenner für die Dauerläufer soll für alle auch in diesem Jahr ein Höhepunkt sein. Statt 15 Läufen stehen diesmal nur noch 13 zur Auswahl. Die Anzahl der Wertungsläufe wird jedoch von sechs auf sieben erhöht. „Davon versprechen wir uns sportlich einiges“, so Lenk. Zwar kann wie gehabt jeder Läufer so viele Läufe wie möglich absolvieren, aber nur die sieben besten Einzelergebnisse kommen jeweils in die Wertung mit der Maximalpunktzahl 25 für einen Sieg. „In der Vergangenheit war es oft so, dass viele gute Läufer nach sechs Mal 25 Punkten ihre Aktivität im Cup beendet haben, weil 150 Punkte ja die Maximalzahl waren. Diesmal können sich die Topleute nicht mehr aus dem Weg gehen, weil ja sieben von maximal 13 Läufen in die Wertung kommen. Wir hoffen, dass die Serie so im ersten und zweiten Halbjahr attraktiv bleibt“, meint Lenk.

Viele Traditionsläufe

Der 51 Jahre alte Cottbuser kennt die Laufszene zwischen dem Lauf um den Senftenberger See, der in diesem Jahr zum 40. Mal ausgetragen wird, in der Lausitz und dem Lychener See-Lauf in der Uckermark, der 2016 als Top-Event ausgezeichnet wurde. „Wir haben viele Traditionsveranstaltungen flächendeckend dabei, wo die Organisation über Jahre hinweg funktioniert. So muss es sein. Denn der Lauf soll ja für die Teilnehmer zum Erlebnis werden“, erklärt Lenk, der besonders froh darüber ist, dass die Mineralquellen GmbH Bad Liebenwerda erneut als Hauptsponsor den Brandenburg-Cup unterstützt.

Nun hofft Lenk bis zum Finale im November beim Herbstlauf in Hohen Neuendorf (Oberhavel) auf möglichst viele Teilnehmer. In den absoluten Zahlen gelang in den letzten Jahren ein Zuwachs von 1289 (2011) auf 2438 im Vorjahr. Allerdings stagniert die Zahl derer, die mit mindestens vier Teilnahmen – das bleibt auch 2017 so – in die Cup-Wertung gelangen. 2016 waren dies gerade 135 Läufer, wobei ab den Altersklassen über 50 Jahre die Gruppe der Cup-Stammgäste am größten ist. Lenk hat die Erwartung, „dass wir mit den Änderungen auf dem richtigen Weg sind“.

Wolfgang Sarembe vom LWV Nuthetal, der in seine 21. Cup-Saison geht, bestätigt: „Die Überlegung mit den sieben Wertungsläufen ist nachvollziehbar. Ich finde das gut. Früher war es bei Punktgleichheit mit der Auswertung immer schwierig, weil dann die meisten Siege im direkten Vergleich herangezogen werden mussten.“ Der 72-Jährige hatte viele Jahre in der Laufkommission mitgearbeitet. Auch er freut sich auf die neue Saison und wird am Sonntag beim Frauenseelauf am Start stehen.

Von Peter Stein

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