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Sport in Brandenburg Kampf um die rot-weißen Meisterschärpen
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17:01 10.07.2018
Isabelle Grandke mit Quukske bei ihrer ersten Drei-Sterne-Prüfung vor zwei Wochen auf Bonhomme. Quelle: Foto: Pantel
Neustadt (Dosse)

Auf dem Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt in Neustadt starten am Donnerstag um 7.30 Uhr die Offenen Landesmeisterschaften Berlin-Brandenburg im Dressur- und Springreiten und Dressurreiten mit Handicap. Bis Sonntag geht es um begehrte rot-weiße Meisterschärpen in den unterschiedlichsten Kategorien. Es stehen außerdem weitere Sichtungen und Qualifikationen auf dem viertägigem Turnierprogramm. 2017 sicherte sich die 17-jährige Isabelle Grandke die Landesmeisterschärpe bei den Junioren im Springreiten und spricht über ihr erstes Pferd und die Hilfe ihrer Mutter.

Wie kommt eine junge Schülerin dazu, auf ein Pferd zu steigen und über hohe Hindernisse zu springen und eine solche Entwicklung zu nehmen?

Isabelle Grandke: Schon als Kleinkind durfte ich mit meiner Schwester nach ihrem Training immer einige Runden Schritt reiten. Es fing eigentlich langsam an. Ich habe auch erst mit sieben Jahren das Galoppieren gelernt.

Reitet ihre Schwester noch?

Nein, sie hat inzwischen aufgehört. Aber meine Mutter und ich haben gemeinsam Reitunterricht in Ahrensfelde genommen, später in Lübars. Das war wesentlich näher und da konnte ich nach der Schule allein zum Reiterhof fahren.

Erinnern Sie sich noch an ihr erstes Pferd?

Mein erstes Pony war Dagobert. Der war aber schwer zu reiten. Ich bin oft runtergefallen oder weinend vom Pferd abgestiegen, weil etwas nicht geklappt hat. Mein erstes Reitpferd hieß Amadeus. Als ich elf Jahre war, wurde ich mit ihm Vize-Landesmeister bei den Children. Mit 14 Jahren durfte ich zur Deutschen Jugend-Meisterschaft fahren.

Wie sieht so ein Tagesablauf einer jungen Reiterin aus, die ja in erster Linie Schülerin ist?

Ich fahre mindestens vier Mal in der Woche zum Reiten. Zum Glück fällt mit das Lernen relativ leicht. Ich habe gerade die 10. Klasse hinter mir. Seit drei Jahren trainiere ich bei Frank Krückel in Neuhäsen im Löwenberger Land. Ich habe Frank auf einen Lehrgang kennengelernt. Meine Mutti nimmt mit mir eine Anfahrt von 55 Kilometer zu seiner Reitanlage in kauf. Ich habe so viel bei ihm gelernt, er will immer das Beste für mich. Auch seine Freundin Jennifer Jülisch hat mir viel geholfen. So wurde ich gleich Dritte bei meinem ersten S-Springen in Jüterbog.

Sie steigen nicht nur aufs Pferd, sondern auch auf das Motorrad.

Den Motorradführerschein habe ich bereits. Das Motorrad steht schon in der Garage. Aktuell mache ich meinen PKW-Führerschein. Aber jetzt stehen natürlich erst einmal zahlreiche Turniere an. Dann sind wir oft schon donnerstags unterwegs. Wenn ich Zeit habe, dann gehe ich gern schwimmen. Das tolle ist, dass mich, obwohl ich wenig Zeit für sie habe, meine Freunde sowohl im Sport als auch in der Schule unterstützen.

Welche Wünsche haben Sie?

Erst einmal steht das Abi im Vordergrund. Ich freue mich, wenn Mama mit mir noch ab und zu ausreitet und meine Pferde trainiert, wenn ich keine Zeit habe. Sie unterstützt mich immer auf den Turnieren und mit den Pferden. Das ist sehr schön, wir sind ein Team. Für die Zukunft würde ich mir sehr einen Sponsor wünschen, der mich etwas unterstützen könnte. Vor allem aber wünsche ich mir, dass meine Familie, meine Freude und meine Pferde gesund bleiben. Für die Landesmeisterschaften hoffe ich, dass alles glatt geht. Der Bundestrainer hat mich nominiert zum Global Jumping Berlin Ende Juli. Dort darf ich die internationale CSI** reiten. Da möchte ich natürlich auch gut reiten.

Von Christine Pantel

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