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Roger Kluge strebt dritten Sieg an

107. Berliner Sechstagerennen Roger Kluge strebt dritten Sieg an

Für Roger Kluge gibt es kein schöneres Bahnrennen. Beim 107. Berliner Sechstagerennen ist er wieder dabei. Auch diesmal wird es wieder ein ganz besonderes Heimspiel für den Radprofi.

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Roger Kluge

Quelle: foto: Gartenschläger

Berlin. Die Trikotnummer ist Programm. Als Team 1 gehen Roger Kluge und Theo Reinhardt am Donnerstag in das 107. Berliner Sechstagerennen. Doch wenn gegen 19 Uhr der Startschuss im Velodrom fällt, dann streiten noch 15 weitere Fahrerpaare mit um den Sieg. „Berlin ist nicht nur das größte Sechstagerennen der Welt, sondern hat traditionell das stärkste Fahrerfeld“, sagt Kluge. Der gebürtige Eisenhüttenstädter, der in Cottbus zum Radsportler ausgebildet wurde, hat gerade ein Trainingslager mit seinem australischen Team Orica-Scott in Spanien hinter sich. Jeden Tag wurden da 250 Kilometer abgespult, um Grundlagen für die Straßensaison zu legen.

Mit Theo Reinhardt ein Berliner Paar

Daher ist der 31-Jährige besonders froh, noch mal einen Abstecher ins heimische Velodrom unternehmen zu können. Denn im Vorjahr war er nicht dabei. „Weil die Straßensaison so früh losgeht, wird es immer schwieriger, eine Freigabe zu bekommen“, räumt der Giro-Etappensieger von 2016 ein, der schon zweimal in Berlin gewinnen konnte. Vor zwei Jahren war er mit Marcel Kalz erneut dicht dran, musste sich aber letztlich Kenny de Ketele/Moreno de Pauw geschlagen geben. Die Belgier sind diesmal als „schwarze Sieben“ dabei und stehen bei Kluge ganz oben auf der Favoritenliste. „Sie sind in diesem Jahr schon sehr stark gefahren“, sagt der Routinier, der zwar mit Reinhardt in Berlin eine neue Kombination bildet, aber mit dem 27-Jährigen aus dem Bahn-Nationalkader schon im vergangenen Sommer in Cottbus ein Zweiermannschaftsrennen bestritt. „Theo ist kein Neuling mehr, der weiß auch, wie es geht“, sagt Kluge und freut sich auf die Sixdays, zumal Freundin Judith wieder seine Beine massieren wird. „Die Stimmung muss ich einfach mitnehmen.“

Von Peter Stein

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