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Sport in Brandenburg Der neue Präsident übernimmt das Ruder
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18:06 21.03.2018
Wolfgang Rupieper Quelle: Foto: privat
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Cottbus

In seiner Jugend hatte der frühere Leichtathlet und Ruderer auch seinen Schein als Rettungsschwimmer erworben. Derartige Fähigkeiten sind bei Wolfgang Rupieper nun gefragt, um beim Landesschwimmverband Brandenburg nach jahrelangen Querelen die Wogen wieder zu glätten. Der neue Präsident sieht das Ehrenamt, das er sozusagen in rauer See übernimmt, als lohnenswerte Herausforderung. „Bundesweit haben die Brandenburger Schwimmer immer für Erfolge gesorgt. Daran wollen wir anknüpfen. Wir möchten den Talenten weiter eine Perspektive bieten – und zwar hier im Land, möglichst am Bundesstützpunkt in Potsdam. Dafür müssen wir einerseits das Vertrauen der Vereine im Land wiedergewinnen, andererseits auch die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schwimmverband verbessern.“

Kompetente Mitstreiter im Präsidium

Der ehemalige Amtsgerichtsdirektor von Cottbus, der als gebürtiger Bochumer 1991 aus beruflichen Gründen nach Brandenburg kam, sieht es dabei durchaus als Vorteil an, dass er unvoreingenommen das Ehrenamt übernommen hat. „Was in der Vergangenheit passiert ist, ist nicht mehr zu ändern. Wir wollen nach vorn schauen und die Dinge auf den Weg bringen, die notwendig sind. Ich denke, wir schaffen das auch, weil ich im neuen Präsidium kompetente Mitstreiter habe. Alle sind mit Freude und Elan dabei. Das sind gute Voraussetzungen, um erfolgreich arbeiten zu können.“

Vorsitzender des PSV Cottbus

Dass Talente von Potsdam nach Berlin oder wie jüngst nach Heidelberg wechseln, könne nicht das Ziel sein, betont Rupieper. Der 71-jährige Vater von drei erwachsenen Kindern ist seit sechs Jahren auch Vorsitzender des Polizeisportvereins Cottbus mit einer großen Schwimm-Abteilung. Aus dem Verein ging zum Beispiel der Vizeeuropameister und Olympia-Siebte über 200 Meter Rücken, Christian Diener, hervor, der in Potsdam bei Bundesstützpunkttrainer Jörg Hoffmann trainiert. Dass er auf der einen und die Lehrertrainer auf der anderen Seite mehr neben- als miteinander gearbeitet haben, ist auch ein Problem, das Rupieper angehen will. „Da kommt der Richter in mir durch. Ich lasse mir die Vorgänge von beiden Seiten erklären und erlaube mir dann ein Urteil.“

Abgestimmt mit den Vorgaben des DSV

Der Lausitzer meint: „Sicher wurden in der Vergangenheit Fehler gemacht, aber auch vieles richtig. Wir wollen die Kräfte bündeln, damit es in eine Richtung vorwärts geht. Ich bin überzeugt davon, dass wir für die besten Talente aus den Trainingszentren in Potsdam am Bundesstützpunkt die optimale Förderung hinbekommen – immer abgestimmt mit den Vorgaben des DSV.“

Rupieper schließt die positive Entwicklung im Wasserball mit ein. Außerdem gilt für ihn der Grundsatz: „Der Breitensport ist die Grundlage für die Erfolge im Spitzensport. Umgekehrt strahlen erfolgreiche Schwimmer im Land auch auf die Vereine aus. Das ist Ansporn und Motivation.“

Rupieper weiß, dass die Zeit drängt. Ende des Monats steht eine Präsidiumssitzung an. „Da wollen wir uns auf eine Generallinie verständigen.“

Von Peter Stein

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