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Sport in Brandenburg Netzhoppers starten mit frischem Wind in Saison
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17:36 09.10.2018
Kapitän Casey Schouten Quelle: Oliver Schwandt
Bestensee

Mirko Culic arbeitet seit zehn Jahren als Trainer bei den Netzhoppers SolWo Königspark KW. Wenn der Volleyball-Bundesligist am Sonntag (16 Uhr) in der Landkost-Arena Bestensee gegen die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching in die Saison 2018/19 startet, dann bekommt auch der Chefcoach noch mal Gänsehaut. „Wenn unsere Fans Attacke brüllen, dann geht es ab“, sagt der 55-Jährige über die geliebte „Brandenburger Hölle“. Und Culic ist sich sicher, dass dort in der neuen Saison das Feuer mächtig lodern wird. Denn soviel Umbruch war lange nicht.

Sechs Neuzugänge

Mit Diagonalangreifer Casey Schouten – zugleich neuer Kapitän – und den beiden Mittelblockern Arran Chambers sowie Kenneth Rooney kamen gleich drei Kanadier und erhöhten die Fraktion der Ahornblätter auf vier neben dem etablierten Zuspieler Luke Herr. Da musste selbst Culic sein Englisch noch mal auffrischen, der mit insgesamt sechs Neuzugängen wieder eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen ehrgeizigen Akteuren beisammen hat. Zu den Routiniers zählt auf alle Fälle Dirk Westphal, eine deutsche Volleyball-Ikone. Der 32 Jahre alte Ex-Nationalspieler hat auf der Zielgeraden seiner außergewöhnlichen Karriere – zum Beispiel WM-Dritter 2014 – im dritten Anlauf den Weg nach Bestensee eingeschlagen.

Ziel ist Platz sechs

Da übernimmt er auf der Außen-Annahme-Position ein wenig die Rolle von Björn Andrae. Der Ex-Kapitän hat noch keinen neuen Vertrag bei den Netzhoppers bekommen. Manager Arvid Kinder redet nicht drumherum: „Das ist ein finanzielles Problem. Wir würden Björn gern als 13. Spieler verpflichten, sind aber noch auf der Suche nach einem Sponsor.“ Dennoch stehe der Etat von 500 000 Euro – wie im Vorjahr – für die Saison.

Die Ziele fallen aber höher aus. Nach Platz neun zuletzt wollen die Brandenburger möglichst auf Rang sechs klettern. „Im Vorjahr haben wir die Playoffs verpasst“, berichtet Kinder. „Deshalb ist das Erreichen der Playoffs, also Platz acht, das Minimalziel. Aber wir wollen uns sportliche Ziele setzen, daher Platz sechs.“ Culic geht die Abteilung Attacke voll mit, spielt verbal denselben Ball: „Von Platz sechs bis zehn liegt alles dicht beisammen. Wenn wir nicht wieder so viel Verletzungspech haben, dann können wir besser sein als im Vorjahr.“ Auch die Abgänge speziell von Daniel Heinecke und Paul Sprung – über Jahre feste Größen – müssten erst einmal verkraftet werden.

Kanadier bringen professionelle Einstellung mit

Andererseits ist Culic angetan von den Kanadiern: „Sie bringen frischen Wind rein, haben eine absolut professionelle Einstellung. Sie sind pflegeleicht und beißen.“ Und mit der Verständigung klappe es auch, plaudert er schmunzelnd über die Sprachbarrieren. „Die deutschen Begriffe zum Volleyball haben die Jungs fix gelernt. Noch gebe ich schnelle taktische Hinweise in der Auszeit auf Englisch, aber ich bin mir sicher, in zwei Monaten verstehen das alle auch auf Deutsch.“ Die Vorfreude sei allenthalben bei Spielern wie Fans groß: „Wir haben jetzt zwei Monate in der Vorbereitung viel gearbeitet, aber ein Punktspiel ist noch mal was ganz anderes“, weiß Culic.

Von Peter Stein

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