Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Als Hobbyakteur gegen die deutschen Topspieler

Badminton Als Hobbyakteur gegen die deutschen Topspieler

Normalerweise tritt Christian Braune, Freizeit-Badmintonspieler des MSV Zossen, in der elften Liga an. An diesem Wochenende aber startet der Trebbiner beim deutschen Ranglistenturnier in Dabendorf, wo er auf die nationale Elite trifft. Im Interview spricht der 26-Jährige über seine Ziele beim ungewöhnlichen Duell und den Traum eines jeden Amateursportlers.

Voriger Artikel
LHC II verpasst Sprung an die Tabellenspitze
Nächster Artikel
HSG-Frauen erreichen wieder das Final Four

Christian Braune steht vor einem ganz besonderen sportlichen Badminton-Abenteuer.

Quelle: foto: privat

Zossen. Normalerweise tritt Christian Braune mit der ersten Männermannschaft des MSV Zossen in der elfthöchsten Spielklasse des Landes an, an diesem Wochenende aber wartet eine Herausforderung der Superlative auf den Freizeitspieler: Der Trebbiner trifft mit einer Wildcard beim Deutschen Ranglistenturnier (siehe Infokasten) auf die nationale Elite. Im Interview spricht der 26-Jährige über seine Zielstellung und die Vorbereitung auf das ungewöhnliche Kräftemessen.

Herr Braune, Sie müssen doch an einen Scherz der versteckten Kamera geglaubt haben, als sie mit der Idee konfrontiert wurden, gegen Deutschlands Elite anzutreten?

Christian Braune: Nein, daran habe ich nicht gedacht oder gezweifelt, dass es sich um eine ernsthafte Offerte handelt. Ich habe mich einfach nur gefreut, weil es immer gut ist, sich mit viel stärkeren Gegnern zu messen. Es ist doch eine sportliche Aufgabe, von der jeder Amateurspieler träumt.

Stärkere Gegner gibt es hierzulande nicht. Wie bereitet man sich auf solch ein ungleiches Duell vor?

Auf solche Spitzenleute kann man sich eigentlich nicht speziell vorbereiten. Ich habe außerdem meine beruflichen Verpflichtungen, Familie und Kinder, mehr als meine zwei Trainingseinheiten sind für mich nicht machbar. Es ist auch nicht so, dass man ernsthaft auf eine Überraschung und den Einzug in die nächste Runde des Turniers hoffen kann.

Sie meinen, weil in Sportarten mit hohen Scorezahlen, wo kein Sieg ermauert oder mit einer vorbildlichen Einstellung erkämpft werden kann, sondern aktiv erspielt werden muss, Außenseitersiege bei solch einem Klassenunterschied schlicht unmöglich sind?

Genau. Es geht darum das Beste zu geben und dieses Abenteuer zu genießen. Ich habe mir vorgenommen, zwei bis fünf Punkte in einem Satz zu gewinnen. Zwei sind realistisch, um fünf zu erkämpfen, müsste es allerdings schon sehr, sehr gut laufen.

Haben Sie sich Videos im Internet angeschaut, um sich auf das Turnier einzustimmen?

Ja, ich habe mir Spitzen-Badminton-Duelle im Internet angesehen. Ich habe auch schon früher internationale Turniere mitverfolgt, ich weiß also, was in Dabendorf auf mich zukommen wird.


Interview: Lars Sittig

Von Lars Sittig

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Finde Bundesliga-Wettquoten und mehr exklusiv bei SmartBets.