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Auf der Verliererstraße

Handball/HV Luckenwalde, Frauen Auf der Verliererstraße

Luckenwalder Handballfrauen ziehen in der Brandenburgliga auch gegen Brandenburg-West den Kürzeren. Sie verloren ihr Heimspiel mit 22:29. Die Hoffnung der Luckenwalderinnen auf einen Punktgewinn in dieser Saison besteht weiter.

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Luckenwalder klar die Nummer eins

Claudia Hieber (gelbes Trikot) warf sechs Treffer vom Kreis.

Quelle: Heike Granzow

Luckenwalde. Erneute Niederlage für die Luckenwalder Handballfrauen in der Brandenburgliga. Am Wochenende zog die Sieben von Trainer Ralf Granzow in der Fläminghalle gegen die Gäste vom SV 63 Brandenburg-West mit 22:29 (10:15) den Kürzeren. Damit bleiben die Frauen der Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) nach absolvierten 14 Saisonspielen weiter ohne Punkt am Tabellenende der Brandenburgliga.

Alles andere als vielversprechend starteten die Gastgeberinnen in diese Partie. Dreimal trafen die HVL-Frauen in den ersten fünf Minuten den Pfosten. Die Gäste setzten sich in der Anfangsphase auf 6:2 ab. Zwar kämpften sich die Luckenwalderinnen wieder heran, doch in den entscheidenden Situationen, wie nach dem zwischenzeitlichen 8:8-Ausgleich, zeigten die HVL-Frauen Nerven. „Nach einfachen Fehlern fehlte uns im weiteren Verlauf des Spiels ein bisschen die Traute“, erklärt Trainer Granzow. Stück für Stück ließen die Luckenwalderinnen ihre Gäste wieder davonziehen. Mit einem Fünf-Tore-Vorsprung (15:10) für die SV-Damen ging es in die Halbzeitpause.

Luckenwalderinnen sind zwar motiviert, aber ohne Selbstvertrauen

Motiviert gingen die Gastgeberinnen den zweiten Durchgang an. Doch ihnen gelang es nicht mehr, den Bock umzustoßen. „Als Spitzenteam hätten wir diese Partie wohl noch gedreht, aber wir sind das Schlusslicht. Und wenn man hinten liegt, dann fehlt das Selbstvertrauen“, sagt Granzow. Dies war seiner Sieben anzumerken. Zwei Siebenmeter wurden verworfen und gleich mehrmals scheiterten die Luckenwalderinnen aus aussichtsreichen Positionen. Die Gäste bauten ihren Vorsprung bis auf zehn Tore aus. Das Spiel war entschieden, auch wenn es den HVL-Frauen bis zum Schlusszeichen noch gelang, das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten. „Irgendwann geht die Kraft aus und es wird immer schwerer, die Spielerinnen zu motivieren“, sagt Granzow.

Die Hoffnung auf den einen oder anderen Punkt in den noch ausstehenden sechs Meisterschaftsspielen für seine Mannschaft gibt der HVL-Trainer nicht auf. „Wir haben gerade in der ersten Halbzeit wunderschön gespielt und unsere Tore nach guten Kombinationen erzielt“, erklärt Granzow. Er hob Claudia Hieber, die erstmals vom Kreis sechsmal traf, besonders hervor. Nur leider schwächelte am Wochenende die Abwehr des Teams. Sonst das Prunkstück der HVL-Frauensieben, machte die Defensivabteilung zu viele einfache Fehler. „Die Abwehrarbeit hat diesmal überhaupt nicht funktioniert. Ich denke, meine Spielerinnen waren total über motiviert, weil wir das Team aus Brandenburg unbedingt knacken wollten. Der Gegner hat natürlich unsere Fehler eiskalt ausgenutzt“, sagt Granzow. Im Angriff bezeichnete er die Fehlerquote als akzeptabel.

Von Frank Neßler

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