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Teltow-Fläming Bewegung im Tabellenkeller der Brandenburgliga
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17:05 30.01.2018
SV Lok Rangsdorf SV Lok Rangsdorf, Handball, Herren
Rangsdorf

Als der Schlusspfiff fiel, zeichneten die Kameras ein Bild auf, das in den vergangenen Monaten selten geworden war in der Erwin-Benke-Sporthalle: Die erste Handball-Männermannschaft des SV Lok Rangsdorf feierte einen Heimsieg in der Brandenburgliga. Großer Jubel, eine launige Welle mit den Fans, es gab Applaus für den 26:19-Erfolg gegen Lübbenau. Nach den Erfolgen auf heimischem Parkett gegen Eberswalde (27:25) und die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (22:20) hatte der SVL den dritten Erfolg in der Benke-Halle in dieser Spielzeit erkämpft – und außerdem den Aufwärtstrend mit dem dritten Sieg in den vergangenen vier Partien fortgesetzt. „Wir haben uns etwas ausgerechnet, aber in der Höhe war das natürlich gegen den Tabellenvierten überraschend“, sagte Lok-Trainer Uwe Papke.

Eine Verbesserung in der Tabelle hatte der Erfolg gegen den Tabellenvierten aus dem Spreewald zwar nicht beschert, aber immerhin war es dem SVL gelungen, den drittletzten Platz zu halten und etwas Boden gut zu machen an einem Wochenende, an dem mächtig Bewegung in den Tabellenkeller gekommen ist. „Wenn man die Ergebnisse der Konkurrenten sieht“, sagt Papke, „dann war der Erfolg umso wichtiger.“

Denn: Auch die Konkurrenten Oranienburger HC und der HSV Wildau siegten am Sonnabend. Für Aufsteiger Berolina Lychen und Ahrensdorf/Schenkenhorst hat sich die Lage nach Niederlagen verschärft. Zwischen Tabellenrang sechs, den Bad Liebenwerda belegt, (11:15 Punkte/13 Partie absolviert) und dem Vorletzten, der Reserve des OHC (7:17/12), liegen lediglich noch vier Zähler Differenz.

„Es ist alles wahnsinnig zusammengerückt“, sagt Papke. Auch HSG-Coach Steffen Schieke sagt: „Es ist noch enger dort unten geworden. Die Personalsituation bei uns war am vergangenen Wochenende angespannt. Wir müssen uns jetzt sammeln für die nächsten Aufgaben. Die Partie beim HSV Wildau, der eine gute Mannschaft hat, aber auch tief im Abstiegskampf steckt, ist ein Vier-Punkte-Spiel.“ Am nächsten Spieltag, der am 17. Februar ausgetragen wird, empfängt der HSV ab 18 Uhr den Rivalen zum Derby. Verschärft werden könnte der Existenzkampf durch die Lage in der Oberliga Ostsee-Spree: Grünheide und Brandenburg 63 befinden sich im Kampf um den Klassenerhalt und könnten die Zahl der Absteiger in der Brandenburgliga erhöhen.

„Ich gehe davon aus, dass am Ende drei Mannschaften den Weg in die Verbandsliga antreten müssen“, sagt Papke, „und dass die derzeit letzten sechs bis sieben Teams bis zum Ende für den Ligaverbleib strampeln müssen.“

Von Lars Sittig

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