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Der Ludwigsfelder HC trauert um Manfred Döring

Handball Der Ludwigsfelder HC trauert um Manfred Döring

Große Trauer beim Handball-Oberligisten Ludwigsfelder HC: Manfred Döring, der den Handballsport in der Autobauerstadt über viele Jahrzehnte in verschiedensten Funktionen mitgestaltete, ist verstorben.

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Manfred Döring prägte den Ludwigsfelder Handball über viele Jahre maßgeblich mit.

Quelle: foto: privat

Ludwigsfelde. Tiefe Trauer beim Ludwigsfelder Handball-Club: Manfred Döring, der den Verein in vielen Funktionen – unter anderem als Vorsitzender – mitgeprägt hat, ist nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren verstorben. Parallel zu seiner jahrzehntelangen Trainertätigkeit war Manfred Döring Vorstandsmitglied, später Vorsitzender der Sektion Handball der BSG Motor und Chef des 1997 neu gegründeten Ludwigsfelder HC.

Einen der Höhepunkte seiner Trainerlaufbahn feierte er gemeinsam mit der ersten Männermannschaft und dem gesamten Verein mit der Einweihung der Stadtsporthalle. Gegner im Weihspiel war kein geringerer als der Goldmedaillengewinner von 1980 mit Hansi Beyer, dem späteren und langjährigen Trainer des LHC. Nach dem Ende seiner Ära auf dem Trainerposten übernahm Manfred Döring die neu geschaffene Stelle des Managers.

Begonnen hatte Manfred Döring mit dem Handballspielen unter Trainer Peter Hennig als Schüler in der AK 13/14 der BSG Motor Ludwigsfelde – später spielte er in der ersten Männermannschaft auf Bezirksebene und arbeitete als Übungsleiter und Sportfunktionär. Er feierte viele Erfolge mit seiner Jugend bei der Spartakiade und bei Meisterschaften auf Bezirksebene. Auf Grund seiner Erfolge holte ihn der Bezirksauswahltrainer als Co-Trainer zu sich.

In der Nachwendezeit stabilisierte er den Ludwigsfelder Club in unruhigen Zeiten. Aus Spielern der damaligen BSG formte er eine junge Mannschaft und ordnete diese relativ weit unten, in der neu gebildeten Landesliga, ein. Dies sollte sich auszahlen. Seine Mannschaft kam dann in der höchsten Liga des Landes Brandenburg an: Weil es immer noch keine eigene Halle mit internationalen Abmessungen gab, war dies ein besonders großer Erfolg. War es in der Liga am Anfang sehr schwer, so gelang es Manfred Döring, das Team mit stabilen Leistungen in der Oberliga Brandenburg zu etablieren.

Von MAZ

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