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Ehrenamt auf großer Bühne

Vereinsleben/Sportsympathiegewinner Ehrenamt auf großer Bühne

Sportsympathiegewinner 2016 des Kreises Teltow-Fläming in Luckenwalde mit Siegerpokalen, Urkunden und Geldprämien ausgezeichnet. Dabei wurden auch so manche Probleme angesprochen.

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Ehrung der Sportsympathiegewinner 2016 des Kreises Teltow-Fläming: Karl-Heinz Hegenbart (LSB), Birgit Kaminski (Kreisverwaltung), Lothar Koralus (Lotto Brandenburg), Hartmut Britze (BGRangsdorf), Veit-Wilko Ilsitz (TuS Jüterbog) und Timo Klischan (KSB, von links) bei der Auszeichnungsveranstaltung.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Hartmut Britze vom Kegelsportverein Blau-Gold Rangsdorf 70, Veit-Wilko Ilsitz vom Turn- und Sportverein 1862 Jüterbog sowie Axel Cranz von der SG Stern Luckenwalde sind die Sportsympathiegewinner 2016 des Kreises Teltow-Fläming. Am Mittwochnachmittag wurden sie im Luckenwalder Kreishaus geehrt. Britze und Ilsitz erhielten aus den Händen von Lothar Koralus, Gebietsleiter der Land Brandenburg Lotto GmbH, und von Karl-Heinz Hegenbart, Vizepräsident Breitensport des Landessportbundes, die Pokale, Urkunden und 350 Euro aus Lottomitteln für ihren Verein. Wofür das Geld verwendet wird, auf die Frage wussten die Geehrten gleich eine Antwort. Beim TuS in Jüterbog, so Clubchef Ilsitz, kommt es dem Vereinsleben zugute. „Wir kaufen neue Trikots für unsere Jugendlichen“, sagte der Rangsdorfer Britze. Der Dritte im Bunde, der Luckenwalder Radballer Axel Cranz, fehlte am Mittwoch entschuldigt. Er bekommt bei nächster Gelegenheit Pokal, Urkunde und die Geldprämie überreicht.

Probleme angesprochen

Die Preisübergabe nutzten die Vereinsvorsitzenden, die anwesenden Vertreter des Landes- und des Kreissportbundes sowie Birgit Kaminski, Sportmanagement-Fachkoordinatorin der Kreisverwaltung Teltow-Fläming, am Mittwochnachmitttag aber auch, um Erfahrungen auszutauschen und um über aktuelle Entwicklungen in der regionalen Sportvereinslandschaft zu diskutieren. Neben dem Kampf mit der Bürokratie und den negativen Seiten der Digitalisierung, Stichwort Spam-Mails, ist der demografische Wandel als eins der größten Probleme zur Sprache gekommenen. „Die Zahl 70 im Namen unseres Vereins steht für das Gründungsjahr 1970. Mittlerweile ist sie jedoch das Durchschnittsalter unserer Mitglieder“, erklärte der Rangsdorfer Hartmut Britze. Mit viel persönlichem Einsatz gelingt es allerdings immer wieder, Kinder und Jugendliche für das Kegeln zu gewinnen. Ein Erfolg, so Britze, ist die Bildung eines fünfköpfigen Blau-Gold-Nachwuchsteams. Von den am Mittwoch erhaltenen finanziellen Mitteln wird neue Spielkleidung für die Mädchen und Jungen angeschafft.

Ehrenamt auch in Zukunft wichtig

Auch für den Landessportbund ist die Überalterung von Vereinsvorständen problematisch. LSB-Breitensport-Vizepräsident Hegenbart sprach sich dafür aus, jungen Leuten und neuen Ideen beim Führen von Sportvereinen eine Chance zu geben. Dem Ehrenamt kommt in Zukunft weiter eine große Bedeutung zu. Diesbezüglich waren sich in der Mittwochrunde alle einig. Nur mit engagierten Ehrenamtlichen ist die wichtige soziale Aufgabe von Sportvereinen zu erfüllen.

Von Frank Neßler

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