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Teltow-Fläming Erster Heimsieg der Saison für Trebbiner Handballer
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00:21 27.02.2019
Silvio Kahle (SC Trebbin, l.) war am Samstagabend ein sicherer Siebenmeterschütze. Quelle: Frank Neßler
Trebbin

Die Vorzeichen täuschten nicht: Die Trebbiner Handballmänner sind in der Brandenburgliga angekommen und haben nach vergleichsweise knappen Niederlagen gegen die Spitzenmannschaften aus Spreewald und Teltow den ersten Heimsieg nach dem Aufstieg in Brandenburgs höchster Spielklasse eingefahren. Gegen den Tabellenvierten SV Lok Rangsdorf gelang den Clauertstädtern ein 31:25-Erfolg. „Uns ist es endlich gelungen, unser Potenzial auf die Platte zu bringen“, freute sich Top-Feldtorschütze Leon Rühlmann nach dem Spiel, „dieser Erfolg gibt uns viel Selbstvertrauen.“

Trebbiner mit Siegeswillen von Beginn an

Schon zu Beginn der Partie vor etwa 160 Zuschauern im Sportkomplex war den Hausherren ihr Siegeswille anzumerken. Mit einer beweglichen 6:0-Abwehr schaffte es die SC-Sieben, die Rangsdorfer Angreifer ein ums andere Mal zur Verzweiflung zu treiben. Auch wenn die Lok-Mannen ebenfalls eine gute Defensive anboten, gelangen den SC-Angreifern doch mehr Anspiele an den Kreis als in den Partien zuvor. Insbesondere der sichere Siebenmeterschütze Silvio Kahle, Toptorjäger mit neun Treffern, sorgte in der Anfangsphase für die 5:3-Führung der Trebbiner nach zehn Minuten.

Die starke Defensive der Hausherren und ein guter SC-Torhüter Stephan Schmidt sollten in der Folge der Grund dafür sein, dass die Clauertstädter ihre Führung mit einem Doppelschlag in Person von Robert Düsel in dessen zweitem Spiel für die Trebbiner auf 12:7 ausbauen konnten. Auch das Glück war ab und an auf Seiten der Gastgeber. So leisteten sich die SVL-Angreifer ungewöhnlich viele Fehlabspiele, später sollten zwei Würfe von Matthias Frank erst über den Umweg des Rückens der Lok-Keeper den Weg ins Tor finden. Mit einer 14:11-Halbzeitführung ging die SC-Sieben frohen Mutes in die Pause.

SC-Sieben aus der Clauertstadt bezwingt im Brandenburgliga-Derby den SV Lok Rangsdorf mit 31:25

Zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich erstmal das gewohnte Bild. Der Vorsprung der Hausherren schmolz zusammen. Die Trebbiner blieben über sechs Minuten ohne eigenen Treffer und die Gäste sicherten sich ihre erste Führung des Tages (15:16, 40. Minute). Zur Freude der Zuschauer stellten sich die Clauertstädter bald auf die neue, vorgezogene Abwehrvariante der Lok-Sieben ein. Dazu kam, dass der Trebbiner im Lok-Trikot, Alexander Kumm, keinen herausragenden Tag erwischte und sich einige Fehlwürfe (unter anderem drei vergebene Siebenmeter) leistete. Nach einer Dreiviertelstunde war das Spiel ausgeglichen (19:19).

Hektische Schlussphase

Die Schlussphase begann hektisch. Den zuvor souveränen Schiedsrichtern (HC Spreewald/Grünheider SV) entglitt die Partie. Unmut machte sich auf beiden Seiten breit. In doppelter Unterzahl hielten die Trebbiner das Spiel ausgeglichen bis zum 24:24 fünf Minuten vor dem Ende. Insbesondere Keeper Stephan Schmidt, der nicht nur fünf Siebenmeter, sondern auch viele freie Bälle parierte, war der famose SC-Schlussakt zuzuschreiben. Zwei verwandelte Strafwürfe von Kahle und drei eiskalt verwandelte Chancen des besten Feldtorschützen Leon Rühlmann machten den ersten Heimsieg der SC-Männer in dieser Saison perfekt. Die Gäste haderten zu sehr mit sich und den Unparteiischen. So musste Lok-Torhüter Hendryk Büttner kurz vor dem Ende nach einer unnötigen Roten Karte das Feld verlassen. Mit 31:25 fuhren die SC-Männer einen verdienten, aber um einige Treffer zu hoch ausgefallenen ersten Heimsieg und ihre Punkte drei und vier in der Brandenburgliga ein.

„Ein riesiger Dank geht an unsere Fans“, lobte Rühlmann die Zuschauer, die schon einige Minuten vor dem Ende mit einem angestimmten „Oh, wie ist das schön“ die Mannschaft feierten.

„Jeder Punkt, den wir noch holen werden, wird uns helfen, mit dem Druck umzugehen“, blickte der SC-Rechtsaußen kämpferisch auf die nächsten Partien in der Handball-Brandenburgliga.

Von Fabian Stollin

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