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Teltow-Fläming Feierlaune in der Luckenwalder Fläminghalle
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17:31 23.12.2018
Ausgelassen feiern die Luckenwalder Ringer den erfolgreichen Saisonabschluss und ihren dritten Tabellenplatz in der Regionalliga Mitteldeutschland nach dem 25:12-Derbysieg über den RC Germania Potsdam am letzten Kampftag. Quelle: Frank Neßler
Luckenwalde

Die Saison 2018 in der Regionalliga Mitteldeutschland der Ringer fand am Samstagabend mit einer Gala in der Fläminghalle ihren würdigen Abschluss. Vor rund 500 Zuschauern ging der gastgebende 1. Luckenwalder SC als 25:12-Derbysieger über den RC Germania Potsdam von der Matte. Der LSC als Regionalliga-Aufsteiger unterstrich damit, dass er völlig zurecht hinter den beiden sächsischen Clubs AVG Markneukirchen und RV Thalheim den dritten Tabellenrang in der Endabrechnung belegt.

Stimmungsvolle Kulisse in der Fläminghalle

Der Abend bot viel von dem, was den Ringkampfsport ausmacht. Interessante Begegnungen und packende Duelle auf der Matte vor einer stimmungsvollen Kulisse.

„Für uns ist es optimal gelaufen“, freute sich LSC-Trainer Jesko Schröter über den unerwartet deutlichen Erfolg der Gastgeber. Bei sechs ihrer sieben Siege fuhren die Luckenwalder am Samstag eine Viererwertung ein. „Das habe ich auch noch nicht erlebt“, sagte Schröter. Er zeigte sich froh darüber, dass die Luckenwalder Regionalligaringer trotz des verletzungsbedingten Ausfalls zahlreicher Leistungsträger ihre Ziele in dieser Meisterschaftsrunde erreicht haben. „Die Saison war lang. Mit dem dritten Tabellenplatz können wir als Aufsteiger sehr zufrieden sein“, erklärte Schröter, „mein persönliches Ziel, Erster von Berlin und Brandenburg zu sein, haben wir ebenfalls erreicht. Das war mir sehr wichtig. Hut ab vor der Mannschaft.“

Eine positive Bilanz für die Clubs aus der Region in der Regionalliga-Punkterunde zog auch Danny Eichelbaum. „Tolle Sportler, tolle Trainer, tolle Stimmung – es hat Spaß gemacht“, erklärte der Präsident des Ringerverbandes Brandenburg, „eine sehr gute Saison, speziell für den 1. Luckenwalder SC, ist zu Ende gegangen.“

Lob gab es trotz der Niederlage von Nico Degler, Präsident des RC Germania Potsdam. Für ihn war es ein amüsanter und interessanter Abend. „Wir waren zu Gast bei Freunden“, erklärte Degler, „durch die vielen Viererwertungen haben wir nach meinem Geschmack allerdings etwas zu hoch verloren.“

Verletzungsbedingte Schwierigkeiten in der Oberliga

Wie sich eine Niederlage anfühlt, dies mussten die Luckenwalder Ringer im ersten Teil des Doppelkampfabends am Samstag erfahren. Die zweite Mannschaft des 1. LSC verlor ihr Platzierungsduell in der Landesliga Sachsen-Anhalt (Oberliga) gegen die WKG Apolda/Sömmerda aus Thüringen mit 7:20.

„Ein bisschen schade“, so Thomas Berger, der Trainer der Luckenwalder Oberligaringer, „aber verletzungsbedingt konnten wir im Saisonverlauf nicht immer alle Ringer einsetzen und wir mussten in der Regionalliga aushelfen.“ Der Routiniers stand am Samstag selbst in der LSC-Regionalliga-Riege. „Dennoch, die Oberliga ist wichtig“, erklärte Berger, „junge Ringer müssen Erfahrungen sammeln.“

Von Frank Neßler

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