Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Für Luckenwalder Handballer wird die Luft dünn

Handball/HV Luckenwalde Männer Für Luckenwalder Handballer wird die Luft dünn

Die Luckenwalder Verbandsligahandballer verlieren nach einer enttäuschenden Vorstellung das Kellerduell gegen Motor Hennigsdorf. Das bleibt nicht ohne Folgen. Nach der 20:29-Heimpleite gegen das bisherige Schlusslicht tragen die HVL-Männer nun die rote Laterne, dabei sind die Ursachen für den Sinkflug bekannt.

Luckenwalde 52.0903895 13.1636906
Google Map of 52.0903895,13.1636906
Luckenwalde Mehr Infos
Nächster Artikel
Mittendrin statt nur dabei

Steve Hauffa (Mitte) verlor mit den Luckenwalder Verbandsliga-Handballern das Kellerduell gegen Hennigsdorf.

Quelle: Heike Granzow

Luckenwalde. Das bisherige Tabellenschlusslicht Motor Hennigsdorf entführte am Samstagabend mit einem verdienten 29:20-Erfolg (13:9) gegen die Handballvereinigung Luckenwalde (HVL) zwei hochwichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Die Luckenwalder Handballer sind nach dieser Begegnung auf den letzten Platz in der Tabelle der Verbandsliga Nord abgerutscht.

Luckenwalder enttäuschen auf ganzer Linie

Als Gastgeber wollten die HVL-Männer eigentlich den Sieg und die Punkte einfahren, um sich dadurch ein wenig Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Am Ende enttäuschten die Luckenwalder aber auf der ganzen Linie. HVL-Coach Marc Heinrich saß noch lange nach Spielschluss auf dem Hallenboden. Er war sprachlos. Sein Trainerkollege Reiner Schulz war ebenfalls restlos vom Auftritt seiner Schützlinge bedient, war aber zu einem Statement bereit. „Nichts hat heute in unserem Spiel gestimmt. Wenn man sich so präsentiert, kann man nicht gewinnen. Mit unseren Torchancen wurde fahrlässig umgegangen. Auch in der Überzahl hätten wir mehr daraus machen müssen. Ohne Training geht das eben nicht“, appellierte Schulz an seine Mannen. Schon der 9:13-Halbzeitrückstand der Hausherren ließ Böses ahnen.

Ein kurzer Zwischenspurt ist zu wenig

Der kurze Zwischenspurt mit vier Toren in Serie zwischen der 40. und 45. Spielminute von 12:19 auf 16:19 war nur eine Momentaufnahme. Die Kontertore der Gäste haben der HVL-Sieben letztlich den Nerv gezogen. „Ich glaube, es waren zehn oder zwölf, die wir hinnehmen mussten“, sagte Schulz. Dem HVL-Keeper Steve Kühne kann man die Kontertore wohl nicht ankreiden. Mit ihren Wurfleistungen haben die HVLer den Gästeschlussmann in der Fläminghalle berühmt geschossen. Der dreifache HVL-Torschütze Andreas Reinhold brachte es auf den Punkt: „Wir haben schlecht geworfen und zu drucklos gespielt.“ Recht hatte er, denn seinen Worten ist nichts hinzuzufügen. Sein Teamkollege Thomas Sachse, er warf am Samstagabend fünf Tore für die HVL-Vertretung, resümierte: „In der Nordstaffel wird zwar der bessere Handball gespielt, aber das ist keine Entschuldigung für unseren heutigen Auftritt.“

Von Horst Kupfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
MAZ Sportbuzzer
Finde Bundesliga-Wettquoten und mehr exklusiv bei SmartBets.