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Teltow-Fläming Heimsieg nach der Schrecksekunde
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18:36 06.03.2016
Ole Hädrich vom LHC. Quelle: foto: lächler
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Ludwigsfelde

Die Schrecksekunde ereilte sie Mitte der zweiten Halbzeit, bei einem Angriff auf das Tor des Kontrahenten aus dem Süden Berlins: Ole Hädrich (23) zog sich bei einem schweren Zusammenprall mit einem Gegenspieler eine Knieverletzung zu. „Ich habe sofort starke Schmerzen gespürt“, sagt der Rechtsaußen, der nach dem folgenschweren Duell nicht mehr weiterspielen konnte – die Schlussviertelstunde beim 30:19 (12:9)-Sieg in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree gegen den VfL Lichtenrade musste der Ludwigsfelder HC ohne ihn auskommen.

„Das sah böse aus, ich hoffe, dass er Glück im Unglück hatte“, befand Ludwigsfeldes Trainer Michael Jantzen. Hädrich, der dem Gelenk viel Kühlung und Ruhe verordnet hatte, sagte gestern Nachmittag: „Eine endgültige Diagnose steht noch aus, aber die Chancen scheinen ganz gut zu stehen, dass zumindest nichts gerissen ist.“

Sekunden des Bangens für den LHC nach der Verletzung von Hädrich, der im vergangenen Sommer vom VfL Tegel nach Ludwigsfelde gewechselt war – sportlich gesehen musste der Club aber spätestens nach dem Seitenwechsel keine Schreckensmomente mehr überstehen. Nach der 12:9-Führung am Ende des ersten Durchgangs sicherte sich der Club in der zweiten Hälfte einen souveränen Sieg.

„Das war eine Superleistung“, lobte Trainer Jantzen sein Ensemble, „wir haben dort weitergemacht, wo wir zuletzt aufgehört haben. Die Abwehr stand gegen einen giftigen und fitten Gegner eins a. Es waren wirklich alle dabei – das war ein Fortschritt zu anderen Spielen, als manch einer zu sehr mit sich selber beschäftigt war.“ Auch Hädrich habe bis zu seiner Verletzung ein Superspiel gemacht.“ Der LHC hatte gegen Lichtenrade zunächst mit 5:1 geführt, dann konnte der Gegner nach einer schwächeren Phase des Gastgebers aber in der Stadtsporthalle den Rückstand verkürzen. Nach der Halbzeit aber sicherte sich Ludwigsfelde dann einen souveränen Sieg. „In der zweiten Spielhälfte haben wir den Vorsprung dann kontinuierlich ausgebaut. Es war eine tolle Teamleistung“, sagte Jantzen, der mit seinem Team jetzt drei souveräne Siege in Folge gegen den BFC Preussen, die SG Uni Greifswald/ Loitz und Lichtenrade erkämpfte.

Nun tritt der LHC am Sonnabend beim Grünheider SV an, der die Hinrundenbegegnung in Ludwigsfelde für sich entscheiden konnte.

Von Lars Sittig

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