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Teltow-Fläming Jubellieder nach der Revanche gegen Tegel
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07:53 27.02.2017
Der Ludwigsfelder HC (schwarze Trikots) hat in der Handball-Oberliga einen Heimsieg erkämpft. Quelle: Lars Sittig
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Ludwigsfelde

Ein ungläubiges Lächeln huschte über das Gesicht von Michael Jantzen, dazu schüttelte der Trainer den Kopf, als er auf dem Parkett der Stadtsporthalle ein erstes Statement zum Spiel abgab: „Die Abwehrarbeit war wirklich in Ordnung und gegenüber der Leistung im Hinspiel war das eine deutliche Steigerung, aber wir hätten viel mehr Tore schießen müssen“, gab der Coach des Ludwigsfelder HC zu Protokoll. Zum Glück ein Luxusproblem an diesem Abend, schließlich wurde im Hintergrund gerade der 32:24 (11:6)-Erfolg in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree gegen den VfL Tegel gefeiert: Der LHC hatte Revanche genommen für die Hinrunden-Niederlage und mit dem Erfolg auch den vierten Tabellenplatz verteidigt.

Ludwigsfelde war gegen die Equipe aus dem Nordwesten Berlins mit dem starken Jan Vogt im Tor von Anfang an auf die Siegerstraße eingebogen und hatte die Partie früh vorentschieden – in der 36. Minute führte der LHC mit 15:7, nach 52. Minuten lag der Club mit 24:17 in Front: Trotz des ruhigen Fahrwassers, in dem das Heimteam zum Sieg steuerte, hielt das Spiel einige ungewöhnliche Momente bereit. Mehr als 50 Minuten gelang es dem Akteuren nicht, einen der zahlreichen Siebenmeter zu verwandeln: Serienweise scheiterten die Schützen an den Berliner Keepern, immer wieder schnellte ein Körperteil in die Flugbahn des Balles. Auch Chancen aus guten Wurfpositionen wurden pariert. „Wir haben alles richtig gemacht beim Umschalten von Abwehr auf Angriff“, sagt Jantzen, „nur aber eben die Abschlüsse nicht.“

Vor allem bei den Strafwürfen wurde Philipp Gohl, sonst ein sicherer Schütze, beim Ensemble aus der Autobauerstadt vermisst. Der Rechtshänder hatte sich in einem Testspiel gegen Rudow schwer am Knie verletzt. „Der Meniskus ist aus der Wurzel gerissen“, berichtete Gohl, „die Saison ist für mich gelaufen.“ Erst kurz vor dem Ende der Partie gelang es Florian Storm, einen Siebenmeter zu verwandeln. „So etwas habe ich auch noch nicht erlebt“, sagt Jantzen, „das so lange kein Strafwurf ins Tor geht.“ Die Fehlversuche vor dem Tor und die Duelle mit den wackeren Torhütern sorgten angesichts des Spielstandes aber weniger für Ärger, als für Erstaunen und später für manch einen heiteren Moment. Das Resultat: Neben einem souveränen Sieg entstand irgendwie ein fröhliches Handballspiel, das für gute Laune sorgte und selten hatte der Sporthallenklassiker „Oh wie ist das schön“ nach dem Abpfiff besser gepasst, als am Sonnabendabend in der Ludwigsfelder Arena, einer Art Kahn der fröhlichen Leute. Auch Jantzen war – von der Abschlussschwäche abgesehen – mit seinem Team zufrieden. „Wir haben den Gegner klar beherrscht und klar gewonnen, insofern gibt es nichts zu meckern.“

Am kommenden Wochenende hat der Club spielfrei, bevor die Ludwigsfelder Vertretung am 11. März das viertletzte Heimspiel in dieser Spielzeit bestreitet. „Ich finde es ungünstig, dass wir wieder eine Woche Pause haben, nachdem wir vor dem Spiel gegen Tegel schon nur ein Spiel in vier Wochen bestritten haben.“

Immerhin: Der Gegner ist sehr attraktiv: Der Stralsunder HV spielte noch vor wenigen Jahren in der ersten Bundesliga und war in der vergangenen Saison aus der dritten Liga abgestiegen. Die Partie wird um 18.30 Uhr in der Stadtsporthalle angepfiffen. „Die Mannschaft ist richtig heiß“, sagt der Trainer, „die Jungs wollen unbedingt den vierten Tabellenplatz verteidigen. Ich denke, der Gegner liegt uns mit seiner Art, Handball zu spielen.“

Von Lars Sittig

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