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Jubiläumstreffer beim

Handball Jubiläumstreffer beim

Der Ludwigsfelder HC erzielt sein 5000. Tor seit Einführung der Handball-Oberliga Ostsee-Spree und gewinnt in Altlandsberg. Das Team verbessert sich durch den Erfolg auf den vierten Platz. Der Akteur, der den Jubiläumstreffer erzielte, hat seinen Vertrag verlängert und wird auch in den kommenden beiden Jahren beim Club aus der Autobauerstadt spielen.

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Nico Wiede wird auch in der kommenden Saison beim Ludwigsfelder HC spielen.

Quelle: Foto: privat

Altlandsberg. Das ihm da etwas ganz Besonderes gelungen war, wurde Nico Wiede erst später bewusst, als er mit seinen Mannschaftskameraden in den Katakomben der Altlandsberger Arena saß. „In der Halbzeitpause haben wir gerätselt“, berichtet der Rückraumspieler des Ludwigsfelder HC, „wer denn nun den 5000. Treffer des Vereins seit der Einführung der Oberliga Ostsee-Spree erzielt hat. Da haben alle Finger auf mich gezeigt. Da war mir klar, dass ich es gewesen bin. Während des Spiels denkt man ja nicht an so etwas.“

Der Jubiläumstreffer hatte dem 32:30 (15:15)-Sieg der Ludwigsfelder am Sonnabendabend im Spitzenspiel beim MTV Altlandsberg noch eine ganz besondere Note verliehen: Als erstem Verein waren dem LHC seit der Einführung der OOS im Jahr 2010 5000 Tore gelungen. „Für mich persönlich ist es nicht so wichtig, dass ich das Tor erzielt habe“, sagt Wiede, „aber für den Verein ist es ein Meilenstein und eine tolle Geschichte.“

Mit dem Sieg hatte der Club aus der Autobauerstadt außerdem erneut ein Spitzenspiel gewonnen, sich in der Tabelle auf Rang vier vorgearbeitet und wieder einen Schritt nach vorne in der Entwicklung gemacht. In einer umkämpften Schlussphase sicherte sich das Ludwigsfelder Ensemble am Ende den Sieg. „Ein Altlandsberger hat nach dem Spiel gesagt“, berichtet LHC-Trainer Michael Jantzen, „derjenige, der mehr gewinnen wollte, hat das Spiel auch gewonnen und das waren wir. Es war ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende waren Kleinigkeiten ausschlaggebend, wir waren etwas zielstrebiger und klarer.“

Altlandsberg hatte sich bis zur 25. Minute mit zwei Toren absetzen können, dem LHC gelang aber bis zur Halbzeitpause der Ausgleich zum 15:15. Im zweiten Durchgang hatte die Vertretung aus dem Landkreis Märkisch-Oderland wieder den besseren Start. „Ab Mitte der HZ wurde unsere Abwehr stabiler“, analysierte Kapitän René Rose. Auch die Einwechslung von Torhüter Tim Krause machte sich bezahlt. „Er hat nach seiner Einwechslung in der 40. Minute einige wichtige Bälle gehalten“, lobt Jantzen. Der LHC konnte sich am Ende erneut zwei Zähler sichern und den Rivalen in der Tabelle überholen.

Rose: „Momentan sind wir so ein ausgeglichenes Team, dass jeder, der auf die Platte kommt, den anderen sehr gut ersetzen kann. Und jeder leistet seinen Beitrag für das Spiel.“ Auch Nico Wiede findet: „Wir haben uns nach dem schwierigen Start gut gefangen. Wir haben im Jahr 2017 erst ein Spiel verloren, es klappt vieles und macht großen Spaß.“

Wiede wird auch in der kommenden Saison beim LHC spielen. „Ich habe um zwei weitere Jahre verlängert“, sagt der 26-Jährige Rechtshänder, „ich werde demnächst Vater, ich fühle mich sehr wohl hier und werde bis zum Ende meiner Laufbahn in Ludwigsfelde spielen.“ Am kommenden Sonnabend aber empfängt er mit seinen Teamkollegen erst einmal in der heimischen Stadtsporthalle den Tabellensechsten Grünheider SV (18.30 Uhr).

Von Lars Sittig

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