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Teltow-Fläming Kampf der Verfolger in Luckenwalde
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19:19 05.10.2017
Eigengewächs Michael Nachtigall kommt am Sonnabend zum Saisondebüt in der LSC-Riege. Quelle: Frank Neßler
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Luckenwalde

Zum Abschluss der Vorrunde in der Staffel Nord empfangen die Oberligaringer des 1. Luckenwalder SC am Sonnabend die Wettkampfgemeinschaft Salzgitter. Der Tabellenzweite hat den Dritten zu Gast. Kampfbeginn ist am Sonnabend um 19.30 Uhr in der Luckenwalder Fläminghalle.

Für LSC-Trainer Olrik Meißner ist es eine richtungsweisende Begegnung. Sowohl die Luckenwalder als auch die WKG-Riege haben jeweils ihr Vorrundenduell gegen den 1. Henningsdorfer RV abgeben müssen. Am Wochenende entscheidet sich nun, wer die Rolle des ärgsten Verfolgers des Spitzenreiters der Ringer-Oberliga Nordstaffel einnehmen wird.

Spannender Kampf wird erwartet

„Ich rechne mit einem spannenden Kampf“, sagt LSC-Coach Meißner, „es wird knapp.“ Die personellen Voraussetzungen bei den Luckenwalder Oberligaringern haben sich gegenüber dem Saisonstart verschlechtert. Mit Thomas Berger und Michel Schneider fallen gleich zwei Routiniers verletzt aus. Dennoch ist für Meißner die Sache für die LSC-Mattenfüchse nicht aussichtslos. „Wir werden am Sonnabend so stellen, dass wir eine Siegchance haben“, kündigt der Luckenwalder Trainer an. Vor dem Stilartenwechsel in der Rückrunde wird die LSC-Oberligamannschaft noch einmal in zwei, drei Gewichtsklassen verändert. Zum Aufgebot der Luckenwalder werden am Samstagabend Felix Menzel und Andreas Zabel gehören. Zu erleben sein wird außerdem Michael Nachtigall, der sein Kampfdebüt in der Luckenwalder Oberligariege geben wird. „Wenn alles nach Plan läuft, dann werden wir den Kampf am Sonnabend nach hintenheraus für uns entscheiden können“, ist Meißner optimistisch.

Luckenwalder Trainer sieht positive Entwicklung

Mit dem anstehenden Heimkampf wollen die LSC-Ringer wieder zurück in die Erfolgsspur. Im Topduell der Oberliga-Nordstaffel mussten sie sich zuletzt beim Spitzenreiter in Henningsdorf recht deutlich geschlagen geben. Sie verloren den Topkampf Ende September mit 8:21. Doch die Höhe der Niederlage ist nach Ansicht von LSC-Trainer Meißner ein Zerrbild, denn es gab durchaus einige knappe Kampfausgänge. Taktische Fehler der jungen LSC-Ringer werden eben auch in der Oberliga knallhart bestraft. „In diesem Bereich haben wir zuletzt verstärkt im Training gearbeitet“, sagt Meißner, der trotz der acht verlorenen Einzelkämpfe der Luckenwalder in Henningsdorf speziell seinen jüngeren Schützlingen eine positive sportliche Entwicklung bescheinigt. Dies ist der Grund für seinen Optimismus vor dem Topduell gegen Salzgitter.

Von Frank Neßler

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