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Teltow-Fläming LHC setzt positive Serie fort
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16:28 08.10.2017
Nico Wiede konnte mit dem Ludwigsfelder HC erneut einen Sieg in der Handball-Oberliga feiern. Quelle: foto: julius frick
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Ludwigsfelde

Als alles vorbei war, fassten sie die erfreuliche Nachricht schnell in passende Worte. „Auch der halbstündige, verzögerte Anpfiff hat unsere Männer nicht aus dem Konzept gebracht“, vermeldete der Ludwigsfelder Handball-Club auf seiner Facebookseite, „sie gewinnen auswärts gegen SV 63 Brandenburg-West mit 39:27.“ Mit dem Erfolg am Sonnabend in der Oberliga Ostsee-Spree hatte der Club auch seine positive Serie fortgesetzt: Es war bereits der dritte Sieg in Folge.

„Mein Fazit kann angesichts des Ergebnisses nur positiv ausfallen“, sagte LHC-Trainerin Nicole Klante anschließend, „wir können nach diesem Spiel auch mit einem guten Gefühl in die Partie zu Hause gegen den VfL Tegel gehen.“

Die Erfolgsbilanz der vergangenen Wochen hat die Ludwigsfelder Vertretung nach der Auftaktniederlage in der Tabelle inzwischen auf Rang drei gehievt – lediglich das verlustpunktfreie Spitzenduo Füchse Berlin Reinickendorf II und Stralsunder HV ist mit jeweils 10:0 Punkten besser platziert.

In Brandenburg hatte der LHC nach einem ungewöhnlichen Beginn des Lokalduells – der Anpfiff hatte sich um eine halbe Stunde verzögert – einen souveränen Erfolg gefeiert. Der Grund für den späteren Beginn: Das Schiedsrichtergespann war wegen einer Vollsperrung der Autobahn ausgefallen – das Kampfgericht war eingesprungen. „Beide sind ja auch als Schiedsrichter ausgebildet und haben ihre Sache gut gemacht“, sagte Klante, „wir haben uns nach einem holprigen Start nach etwa 17 Minuten freigespielt. Es ist uns gelungen, einen Sieben-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit zu erkämpfen und am Ende souverän zu gewinnen.“

Der SV 63, einer der renommiertesten Vereine des Landes, wartet dagegen nach der fünften Niederlage weiter auf den ersten Punktgewinn. Das Team von Trainer Gunter Mart behält weiterhin die Rote Laterne. Nächste Woche geht es nach Werder, wo man erneut in der Außenseiterrolle sein wird. Nur etwas über 20 Minuten konnte man auf Brandenburger Seite auf die ersten Zähler hoffen.

Mit hängenden Schultern kam das Team aus der Halbzeitpause. Die Abwehr offenbarte weiterhin große Lücken und offensiv wurde zu häufig unvorbereitet der Abschluss gesucht. Tor um Tor zogen die Gäste davon. SV 63-Trainer Gunter Mart versuchte mit häufigen Wechseln dagegenzuhalten. Doch wurde das Spiel dadurch nicht besser. Personell wird die Lage auf absehbare Zeit sicherlich nicht rosiger. Die Kaderstärke ist mehr als mager.

Der LHC befindet sich dagegen im Steigflug. Das Team trifft nun am kommenden Sonnabend zu Hause auf den VfL Tegel. Die Partie gegen den Tabellenvorletzten wird um 18.30 Uhr in der Stadtsporthalle angepfiffen.

Von Marcus Alert und Lars Sittig

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