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Luckenwalder Ärger mit alten Rechnungen

Ringen/1. Luckenwalder SC Luckenwalder Ärger mit alten Rechnungen

Der 1. Luckenwalder SC soll eine fünfstellige Summe an den Insolvenzverwalter der Nelson Sport GmbH überweisen. Geld, das dem Verein fehlen wird. Grund für die Forderung sind alte Rechnungen aus der Bundesligazeit der LSC-Ringer. Das letzte Wort ist jedoch nicht gesprochen.

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Dem 1. LSC flatterte eine Rechnung für seine Vergangenheit in der Ringer-Bundesliga ins Haus.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Der 1. Luckenwalder SC hat Post bekommen. Das Schreiben kommt vom Insolvenzverwalter der Nelson Sport GmbH aus Potsdam und es sorgt für Unruhe bei den Ringern in der Kreisstadt. Der Verein wird darin aufgefordert, fast 30 000 Euro an den Insolvenzverwalter zahlen. „Die Forderung liegt seit Jahresende auf dem Tisch“, bestätigt LSC-Geschäftsführer Erik Scheidler.

Nach Ansicht des Insolvenzverwalters sind es Schulden, die der Verein bei der insolventen Nelson Sport GmbH hat, weil die Gesellschaft Rechnungen zu Luckenwalder Ringer-Bundesligazeiten im Namen des LSC beglichen hat. Doch dazu gehen die Meinungen auseinander. „Das kann ich nicht nachvollziehen“, sagt Scheidler. Beim LSC sind derzeit Rechtsexperten mit der Prüfung der strittigen Forderung befasst. „Es gibt einen regen Schriftverkehr zwischen uns und dem Insolvenzverwalter“, erklärt Scheidler.

Zu einem Ergebnis sind beide Parteien allerdings bisher noch nicht gekommen. Der Zahlungstermin rückt derweil immer näher heran. Schon Mitte März muss die Forderung nach Informationen der MAZ beglichen werden.

Weitreichende Folgen für den Verein

Sollte der LSC die strittige Summe zahlen müssen, hat das weitreichende Konsequenzen für den Verein. „Das Geld haben wir“, sagt Scheidler, „dann müssten wir allerdings den Gürtel enger schnallen und gucken, dass die Neuausrichtung des LSC trotzdem gelingt.“ Die fehlenden 30 000 Euro machen sich im Etat des Vereins bemerkbar. Alle in diesem Jahr geplanten eigenen Aktivitäten in der Kinder- und Jugendarbeit stünden bei einer Zahlungsverpflichtung auf dem Prüfstand oder sie könnten nicht in der gewohnten Qualität durchgeführt werden. Auch an der Oberliga-Riege des Luckenwalder SC für die Mannschaftskämpfe der neuen Saison ab Herbst würde dies nicht spurlos vorübergehen. „Wir müssten neu überlegen, wie wir das absichern“, erklärt Scheidler.

Ob es zu einer Einigung mit dem Insolvenzverwalter kommt, ist zum jetzigen Zeitpunkt nach Scheidlers Worten noch völlig offen. Wenn sich beide Seiten unversöhnlich gegenüberstehen, wird wohl ein Richter darüber entscheiden müssen. Soweit ist es aber noch nicht. Es gibt auch noch die Möglichkeit der außergerichtlichen Einigung.

Von Frank Neßler

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