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Teltow-Fläming Luckenwalder Crosslaufserie 2019: Gute Resonanz und ordentlich Tempo
Sportbuzzer Lokalsport Teltow-Fläming Luckenwalder Crosslaufserie 2019: Gute Resonanz und ordentlich Tempo
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00:21 15.03.2019
Zum letzten Mal in diesem Jahr fiel die Startklappe für die Luckenwalder Crosslaufserie. Den Tages- und Gesamtsieg sicherte sich zum Abschluss Daniel Schröder vom SC Trebbin (Startnummer 1634). Quelle: Frank Neßler
Luckenwalde

Gut gelaunt schickte LLG-Vorsitzender Jens Abicht am Sonntag die Teilnehmer auf die letzten Kilometer der diesjährigen Luckenwalder Crosslaufserie. Zum Abschluss der 37. Auflage des Traditionsevents führten die Strecken noch einmal in die Hügel hinter dem Seelenbinder-Stadion. Alle Läuferinnen und Läufer erreichten trockenen Fußes das Ziel. Erste Regentropfen fielen am Sonntag erst zu Beginn der Gesamtsiegerehrung und die fand in der Jahnhalle statt.

Viele Teilnehmer, schnelle Zeiten

Die Bilanz der Luckenwalder Crosslaufserie 2019 fällt positiv aus. „15 Prozent mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer als 2018 wurden gezählt“, erklärte Abicht. Ihre Gesamtzahl erhöhte sich auf 1054. Ein Jahr zuvor waren es noch 887 Läuferinnen und Läufer gewesen. Besonders erfreulich, so der LLG-Chef, ist die Entwicklung bei den Kindern. Hier gab es die größten Steigerungen. Kleinere Starterfelder wurden dagegen bei den Jugendlichen (AK 12 bis 15) registriert. Die diesjährige Crosslaufserie war über alle vier Wochenenden in sämtlichen Altersklassen und Strecken von einer ausgewogenen Resonanz geprägt.

Trotz der Abwesenheit einiger starker Läuferinnen und Läufer, die am Wochenende fast ausnahmslos unter den ersten Zehn bei den deutschen Crossmeisterschaften in Ingolstadt (Bayern) landeten, hatte der letzte Lauf in Luckenwalde wieder ordentlich Tempo.

Ausrichter LLG zieht Bilanz der Luckenwalder Crosslaufserie 2019, die mit dem 4. Lauf zu Ende ging.

Bei den jüngeren auf der Kurzstrecke ließ Philipp Gerstengarbe mit einer zehn Sekunden schnellerer Zeit als im Vorjahr nichts anbrennen. Er gewann zum vierten Mal hintereinander und heimste dafür neben Altersklassen- auch den Gesamtpokal der Acht- bis Elfjährigen ein. Im Gesamtklassement folgten ihm Max Benzmüller (Team Benzmüller) und Tom Winter (Linde Schönewalde). LLG-Talent Carolin Bruch entschied sich wieder für einen kurzfristigen Start. Sie holte mit drei Siegen in Folge ebenfalls Altersklassen- und Gesamtpokal. Ihr folgten im Gesamtklassement Mia Schulze (RSV Mellensee) und Vereinskameradin Tanisha Teixeira de Oliveira.

Teresa Wahl erbt offensichtlich Talent von ihrer Mutter

Die Kurzstrecke der 12- bis 15-Jährigen entschied Anton Ziegele (LG Süd) für sich. Das bedeutete gemeinsam mit seinem Kameraden Laurin Johnson den Sieg im Gesamtpokal. Jannes Abicht (LLG) folgt hier auf Rang drei.

Erstaunlich war die Leistung von Viktoria Kamml (LG Süd). Sie setzte sich gegen die körperlich größeren brandenburgischen Spitzennachwuchskräfte Emily Quast (Rathenow) und Laura Nehring (Linde Schönewalde) im Kampf um den Gesamtpokal durch. Philipp Kröning aus Mahlow nutzte dagegen der starke zweite Lauf und der Sieg auf der Mittelstrecke aufgrund der Drei-Läufe-Regelung nichts. Till Czisnik (LG Süd), der mit einigen Kameraden in Ingolstadt weilte, erhielt nach guten ersten drei Läufen den Gesamtpokal vor den beiden LLG-Sportlern Lucas Prill und Julius Bennin.

Teresa Wahl aus Blankenfelde zeigte das wohl von ihrer Mutter geerbte Talent. Trotz der Abwesenheit der DM-beteiligten Leandra Lorenz und Annika Koihl lief sie ein deutlich schnelleres Rennen als beispielsweise Leandra Lorenz im Vorjahr und durfte somit verdient den Gesamtpokal in Empfang nehmen. Die frühere Luckenwalderin Antonia Erpel reiste erneut aus Halle an und verdiente sich dafür Platz zwei im Gesamtklassement vor der kampfstarken Silvia Schierz (SSV Jüterbog). Der Gesamtpokal der Senioren über 60 ging erwartungsgemäß an Frank Kelch vom gastgebenden Verein vor den Routiniers Ekkehard Sandau (Potsdam) und Dietmar Große (Zossen).

Gesamtsieger kommt aus Trebbin

Daniel Schröder (SC Trebbin) zog zum Abschluss der Konkurrenz deutlich davon und erreichte am Sonntag eine halbe Minute früher als der Vorjahressieger das Ziel der Langstrecke. Dem Berliner Jonas Engler reichten die ersten drei Veranstaltungen zu Platz zwei, während Nicolas Albl mit einem guten letzten Lauf noch den Sprung auf Platz drei im Gesamtklassement schaffte.

„Das Feedback war großartig. Wir haben viel Lob in den letzten vier Wochen bekommen“, erklärte LLG-Chef Abicht, „zwar sind auch einige Sachen, vor allem bei der Streckenmarkierung, schief gegangen, aber die Sportler waren im Großen und Ganzen mit den Strecken und uns als Ausrichter zufrieden. Dafür gebührt allen Helfern, vor allem den Eltern unserer Kinder, ein großes Dankeschön.“

Von Siegmund Slatosch und Frank Neßler

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