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Luckenwalder glänzen spektakulär

Ringen/1. Luckenwalder SC Luckenwalder glänzen spektakulär

Die Oberligaringer des 1. Luckenwalder SC besiegen die WKG Salzgitter nach deutlichem Rückstand noch mit 20:11. Eine famose Aufholjagd.

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Sebastian Nehls (rotes Trikot) leitete mit seinem 4:0-Erfolg über Imran Daurbekov die Aufholjagd der Luckenwalder ein.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Die Ringer des 1. Luckenwalder SC bleiben in der Nordstaffel der Oberliga Mitteldeutschland (Landesliga Sachsen-Anhalt) dem Spitzenreiter Hennigsdorfer RV auf dem Fersen. Sie setzten sich am Samstagabend zum Abschluss der Vorrunde in der heimischen Fläminghalle im Verfolgerduell gegen die WKG Salzgitter mit 20:11 durch. Dabei lagen die Hausherren nach fünf Kämpfen noch mit 4:11 in der Gesamtwertung hinten.

Sebastian Nehls leitet Aufholjagd ein

Zum Matchwinner wurde vor 350 Zuschauern Sebastian Nehls, der in der 86-Kilo-Freistilkategorie Imran Daurbekov technisch überlegen niederrang und damit die Aufholjagd der Luckenwalder einleitete. „Vor meinem Kampf hatte ich ein bisschen Bammel, aber das hat sich schnell gegeben. Die Punkte mussten her“, erklärte Nehls nach seinem mit zahlreichen spektakulären Aktionen geführten Duell. Mit zwei Kopf-Hüftzügen zog er seinem Gegner den Nerv, der als Folge dem bärenstärken LSC-Ringer nur noch wenig entgegen zu setzen hatte. Anschließend brachten Freistilass Felix Menzel und Altmeister Andreas Zabel, beide kämpften am Sonnabend griechisch-römisch, mit zwei weiteren Vierern die Luckenwalder auf die Siegerstraße. Für das Sahnehäubchen aus Sicht der Gastgeber sorgte schließlich Joshua Morodion, der im letzten Duell des Abends (75/Freistil) seinen Gegner Navieed Hussaini aufs Kreuz legte.

Geschlossene Teamleistung bringt Erfolg

„Es war der erwartet schwere Kampf“, zog LSC-Coach Jesko Schröter Bilanz, „die Jugend hat jedoch letztlich über das Alter gesiegt.“ Schröter betonte die geschlossene Mannschaftsleistung der LSC-Ringer. Alle eingesetzten Luckenwalder Sportler haben nach seinen Worten die taktischen Vorgaben der Trainer gut umgesetzt. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg. „Unsere Nachwuchsringer haben um jeden Punkt gekämpft und die zahlreichen Zuschauer sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse in der Fläminghalle. Besser geht es nicht“, erklärte der LSC-Trainer.

Von Frank Neßler

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