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Luckenwalder setzen Talfahrt fort

Handball/HV Luckenwalde Luckenwalder setzen Talfahrt fort

Die Luckenwalder Verbandsligahandballer unterliegen bei Blau-Weiß Wusterwitz am Wochenende deutlich mit 25:41. Damit geht ihre Talfahrt weiter. In diesem Jahr haben sie noch kein Punktspiel gewonnen. Es gibt allerdings Anlass zur Hoffnung.

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Luckenwalder Ärger mit alten Rechnungen

HVL-Kapitän Oliver Much (vorn) muss mit seinem Team wieder in die Erfolgsspur zurück.

Quelle: Frank Neßler

Luckenwalde. Die Luckenwalder Verbandsligahandballer haben in diesem Jahr noch kein Punktspiel gewonnen. Nach dem 27:27-Unentschieden gegen den HC Neuruppin und der 21:35-Niederlage gegen den VfL Potsdam II vor heimischer Kulisse unterlagen die Männer des Trainergespanns Reiner Schulz/Marc Heinrich nun nach dreiwöchiger Punktspielpause beim SV Blau-Weiß Wusterwitz deutlich. Die Gastgeber, die dank ihres klaren Erfolgs den zweiten Tabellenplatz in der Verbandsliga Nord zurückeroberten, setzten sich mit 41:25 (22:13) durch.

Punktspiel in Wusterwitz von Verletzung überschattet

Überschattet wurde der Erfolg der Blau-Weißen von der schweren Verletzung von Nico Wollweber. Der Kreisspieler der Wusterwitzer kugelte sich unmittelbar nach seiner Einwechslung im Fallen den Ellenbogen aus und dürfte damit für den Rest der Saison ausfallen. Das gastgebende Spitzenteam der Handball Verbandsliga Nord traf am Sonnabend von Beginn an auf nur wenig Widerstand. Der Tabellenvorletzte aus Luckenwalde ergab sich recht schnell seinem Schicksal. „Die Begegnung hatte Trainingsspielcharakter“, sagte Blau-Weiß Coach Torsten Pfeil der MAZ.

Luckenwalder kassieren viele Gegentore nach Kontern

Warum das so gekommen ist, auf diese Frage suchte der Luckenwalder Mannschaftskapitän Oliver Much lange nach einer Antwort. „Es war ganz anders geplant“, sagte er. Allerdings fühlte sich die Niederlage nach seinen Worten auch nicht so hoch an. „Wir hatten die Gastgeber phasenweise im Griff, aber andererseits wurden wir auch immer wieder überrannt“, erklärt Much. Fast 30 der 45 Gegentore kassierten die Luckenwalder nach Kontern, wobei Steve und Marc Kühne, die beiden HVL-Keeper, in Wusterwitz nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Bei eigenen Angriffsversuchen blieben die Gäste immer wieder in der starken Abwehr der Blau-Weißen hängen.

Am Wochenende setzen die Luckenwalder Handballer nun auf Wiedergutmachung für ihren schwachen Auswärtsauftritt in Wusterwitz. Für die HVL-Sieben beginnt die Saisonphase der Sechs-Punkte-Spiele. Um nicht abzusteigen, gilt es, mindestens einen Kontrahenten in der Verbandsliga Nord hinter sich zu lassen. „Wir müssen es am Sonnabend einfach besser machen“, gibt HVL-Kapitän Much die Marschrichtung für sein Team vor. Die Luckenwalder Handballer haben bei entsprechender Konzentration eine vermeintlich einfache Aufgabe zu lösen.

Tabellenschlusslicht kommt in die Fläminghalle

Zu Gast in der Fläminghalle ist der Tabellenletzte aus Hennigsdorf (Anwurf: 18.30 Uhr). Die Luckenwalder wollen mit ihrem ersten Sieg in der Rückrunde die zuletzt immer schneller werdende Talfahrt stoppen und das Abstiegsgespenst auf Abstand halten. Die Chancen der HVL-Männer auf den Klassenerhalt sind gut. „Gewinnen wir unsere Spiele gegen Hennigsdorf am Sonnabend und bei Blau-Weiß Perleberg Anfang April, dann sind wir durch“, ist sich Much sicher.

Von Frank Neßler

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