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Teltow-Fläming Ludwigsfelde unterliegt den Jungfüchsen
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00:56 14.03.2018
Der Ludwigsfelder HC – hier Philip Höhna (M.) – hatte einen schweren Stand gegen die Füchse-Reserve. Quelle: foto: Wolfgang Rose
Ludwigsfelde

Am Ende räumte Nicole Klante ohne Umschweife den verdienten Sieg des Gegners ein, der sich in der Stadtsporthalle souverän durchgesetzt hatte. „Die Niederlage ist vielleicht ein paar Tore zu hoch ausgefallen“, sagt die Trainerin des Ludwigsfelder HC, „aber die Reserve der Füchse ist in diesem Jahr eine Klasse für sich. Für uns war einfach auch angesichts der Begleitumstände nicht mehr drin. Wir sind ohnehin von Ausfällen gebeutelt und nun konnte auch noch Nico Wiede wegen eines grippalen Infektes nicht mitspielen.“

Am Sonnabendabend hatten die Füchse Berlin Reinickendorf II, die Reserve des Bundesliga-Zweiten aus der Bundeshauptstadt, mit dem 35:23-Erfolg ihre beeindruckende Serie in der Oberliga Ostsee-Spree fortgesetzt. Die Jungfüchse bleiben in dieser Saison weiter ungeschlagen und führen die Tabelle mit 36:2 Punkten souverän vor dem Stralsunder HV an (32:8). „Die Füchse sind für mich ganz klar der Aufstiegsfavorit Nummer eins“, sagt Klante.

Der Topclub der Liga, bei dem auch der frühere Wildauer Fynn Ole Fritz, der bereits für das Profiteam spielte, einen Treffer erzielte, konnte bereits mit der Sechs-Tore-Führung nach der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg stellen (19:13). Im zweiten Durchgang steuerte der Talentschuppen des Berliner Traditionsvereins ungefährdet dem nächsten Sieg entgegen – drei Minuten vor dem Ende war der Vorsprung sogar erstmals auf zehn Tore angewachsen. „Um für eine Überraschung gegen solch einen Gegner zu sorgen, muss alles passen, da darf man auch keine personellen Ausfälle haben“, sagt Trainerin Klante, „die kann man gegen so eine Spitzenmannschaft nicht kompensieren. Das Team absolviert mehr Trainingseinheiten als wir und wird ganz anders gefördert. Mit diesen Bedingungen kann ein normaler Verein in dieser Spielklasse, auch wenn er gut aufgestellt ist, einfach nicht mithalten.“ Die meisten Tore für Ludwigsfelde warf erneut Phillip Gohl, der neunmal traf.

Der LHC liegt nun auf dem vierten Tabellenrang, der HSV Insel Usedom hat die Gunst der Stunde genutzt und sich durch einen 31:28-Heimsieg gegen den Lausitzer HC Cottbus auf Rang drei geschoben. Auch der MTV Altlandsberg und Grün-Weiß Werder konnten Boden gutmachen im Kampf um den dritten Platz.

Am kommenden Wochenende tritt der LHC beim Tabellenzehnten SG OSC-Schöneberg-Friedenau an. Die Partie beginnt um 20 Uhr. Das nächste Heimspiel trägt Ludwigsfelde am 24. März aus. Zu Gast in der heimischen Stadtsporthalle ist dann die SG Uni Greifswald/Loitz. Der Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern liegt derzeit auf Position neun.

Von MAZ

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