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Teltow-Fläming Mit einer Wildcard gegen die deutsche Badminton-Elite
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14:25 15.11.2018
Brandenburgs Wildcard Spieler Detlef Reinhard mit Sohn Paul. Quelle: foto: privat
Baruth

Die ganz besondere Herausforderung rückt immer näher für Detlef Reinhard, am Freitag wird der Countdown abgelaufen sein: Dann beginnt in Baruth ein dreitägiges Turnier, bei dem der Dabendorfer mit einer Wildcard auf die Deutsche Badminton-Elite treffen wird. „Ich möchte versuchen, auch mit über 50 die Etablierten etwas zu ärgern, denn der Badmintonsport ist einfach mein Ding“, sagt Reinhard, der die große Federball-Bühne als ehemaliger Bundesligaspieler genau kennt und eine langjährige familiäre Badminton-Tradition fortsetzt – Vater Paul war viele Jahre Referatsleiter für Wettkampfsport beim nationalen Verband.

In der Sporthalle in Baruth im Herzen der Dahme-Fläming-Region, kämpft die deutsche Spitze am kommenden Wochenende um die direkte Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft 2019 in Bielefeld. Insgesamt 142 Badmintonspieler aus dem gesamten Bundesgebiet werden antreten, um bei der 4. Deutschen Rangliste O 19 die Sieger im Damen- , Herreneinzel, Damen- , Herrendoppel und Mixed zu ermitteln.

Im Dameneinzel schlagen die besten fünf Spielerinnen Deutschlands auf, auch die Herrenkonkurrenz ist mit vielen Topspielern besetzt. Auch Detlef Reinhard, der seit 2006 in Dabendorf lebt und dessen Kinder Vinzenz und Paul in Blankenfelde und Zossen Badminton spielen, wird auf Ranglisten-Punktejagd gehen. Der Zossener tritt auch in dieser Saison noch im Ligabetrieb des BVBB für den Ausrichterverein BC Matchpoint Berlin in der höchsten Berlin-Brandenburger Spielklasse an.

Bereits 2017 gastierte das Event in Zossen, in diesem Jahr macht eines der nationalen Spitzenturniere in Baruth Station. Erneut ist die Stadt am Rande des Urstromtal damit Gastgeber eines hochkarätigen Sportereignisses: Bis zu ihrem vorläufigen Aus im vergangenen Jahr gehörte die Kommune zu den Etappenorten der internationalen Radrundfahrt Tour de Berlin.

Baruths Bürgermeister Peter Ilk, der sich für ein Gastspiel der Badmintonspitze eingesetzt hat, hofft nun für die Zukunft auf Synergie-Effekte des Leuchtturm-Projektes. „Vielleicht profitiert auch der Breitensport davon, das Spitzenspieler für Badminton Werbung machen. Hobby-Akteure können sich sicherlich viel abschauen. Das ist sicher einer der hochkarätigsten Wettkämpfe, die wir bisher in der Stadt hatten.“

In jedem Fall ist sich Ilk sicher: „Das Turnier ist gut für Baruth. Erstens steigern wir unseren Bekanntheitsgrad und zweitens lassen die Spieler, der Tross und die Besucher ja auch Geld in der Stadt“, sagt der Bürgermeister.

Dazu kommt: Auch abseits des Spielfeldes wird es eine Veranstaltung in Sachen Badminton geben: Der Verband Berlin-Brandenburg wird anlässlich der Deutschen Rangliste seinen ersten Fachtag für Vereinsentwicklung abhalten. „Viele Vorstände des Landesverbandes werden live anwesend sein“, sagt Christian Holzmacher, einer der Initiatoren des Turniers.

Das sportliche Großprojekt wird auch von den heimischen Vereinen SV Fichte und Petkuser SV tatkräftig unterstützt. Bereits seit längeren wird in der Region an dem logistischen Kraftakt gearbeitet. Gespielt wird auf sechs extra verlegten Spielfeldmatten mit Schiedsrichtern und Helfern, die die Klapptafeln für den Spielstand bedienen. Die Sport-Vereine übernehmen beispielsweise auch die Versorgung in der Sporthalle.

Peter Ilk sagt bereits jetzt: „Ich würde mich freuen, wenn auch das Turnier häufiger hier stattfinden würde.“

Von Lars Sittig

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